«New Glarus» als Metapher für Neuanfang und Migration
Im Kunsthaus Glarus ist am letzten Samstag vor viel Publikum die Ausstellung «Kunstschaffen ausserordentlich Glarus und Linthgebiet 2015» eröffnet worden.
Im Kunsthaus Glarus ist am letzten Samstag vor viel Publikum die Ausstellung «Kunstschaffen ausserordentlich Glarus und Linthgebiet 2015» eröffnet worden.
Ein überdimensionales Schiff gefülllt mit Menschen gleitet durch den Seitenlichtsaal. Ein Ortsschild mit der Aufschrift «Neu Damaskus (Glarus Süd)» reizt im Volksgarten vor dem Kunsthaus Passanten zu Diskussionen. Ein tosender Ozean, inszeniert im Untergeschoss des Kunsthauses, zieht die Ausstellungsbesucher in ihren Bann. Die jurierte Ausstellung «Kunstschaffen ausserordentlich» kommt tagesaktuell daher.
So haben mehrere der ausgewählten 13 Künstlerpositionen das vorgegebene Thema «New Glarus» für die Auseinandersetzung mit der Migrationsfrage genutzt. «New Glarus» steht aber auch für Neuanfang im weitesten Sinn und ganz konkret für die anstehende Erneuerung des Kunsthauses Glarus, das demnächst saniert werden soll. (ckm)
Mehr über die Ausstellung, die bis zum 24. Januar zu sehen ist, lesen Sie in der «Südostschweiz» vom Mittwoch.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.