Drei Filme zum Jubiläum
Seit 1972 besteht das Ferien- und Bildungszentrum Salecina. Zur Feier zeigt es drei Filme, deren Regisseurinnen und Regisseure mit der Region verbunden sind.
Seit 1972 besteht das Ferien- und Bildungszentrum Salecina. Zur Feier zeigt es drei Filme, deren Regisseurinnen und Regisseure mit der Region verbunden sind.
Das Ferien- und Bildungszentrum Salecina in Maloja feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen, wie die Stiftung in einer Mitteilung schreibt. Zu diesem Anlass zeigt das Salecino Ende Februar und Anfang März in Zusammenarbeit mit der Pro Grigioni Italiano (Pgi) Bregaglia und der Stiftung Gaudenzio und Palmira Giovanoli drei Filme von zwei Filmemachern aus der Schweiz und einer Regisseurin aus Italien.
Alle drei sind auf unterschiedliche Weise eng mit der Region verbunden: Der gebürtige Münstertaler Regisseur Ivo Zen, Niccolò Castelli, Tessiner Regisseur mit einer engen Beziehung zu Maloja, und die italienische Regisseurin Vittoria Fiumi, die seit einigen Jahren im Bergell lebt, steuern je einen Film zum Programm bei.
Programm
Dokumentarfilm «Suot tschêl blau» von Ivo Zen
Freitag, 25. Februar, 20.30 Uhr, Salecina
Regie: Ivo Zen, Schweiz 2020, 72 Min., Rätoromanisch/Deutsch/Italienisch, deutsche Untertitel; ab 16 Jahren.
Inhalt: Mit viel Feingefühl rekonstruiert der Dokumentarfilm die tragische Geschichte der Heroin-Todesfälle im Oberengadin in den 1980er Jahren, die lange Zeit verdrängt wurde.
Der Regisseur wird bei der Vorführung anwesend sein.
Drama «Atlas» von Niccolò Castelli
Samstag, 26. Februar, 20.00 Uhr, Mehrzweckraum, Maloja.
Italienisch mit deutschen Untertiteln; ab 12 Jahren.
Inhalt: Allegra, eine leidenschaftliche Kletterin, wird Opfer eines Terroranschlags, der ihre Freunde das Leben kostet. Von Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Rache erdrückt, zieht sie sich in die Einsamkeit zurück. Um das Leben wieder geniessen zu können, muss Allegra einen langen Kampf gegen sich selbst führen.
Vor der Vorführung findet ein kurzes Podiumsgespräch mit Niccolò Castelli, Ivo Zen und Vittoria Fiumi statt.
Dokumentarfilm «Hugo in Argentinien» von Vittoria Fiumi
Samstag, 5. März, 20.30 Uhr, Sala Multiuso, Maloja
Spanisch/Französisch mit italienischen Untertiteln.
Inhalt: Ein vielversprechender italienischer Karikaturist landet 1950 in Buenos Aires. Argentinien, das sich auf dem Höhepunkt eines wirtschaftlichen Aufschwungs befindet und eine der lebendigsten Kulturszenen der Welt besitzt, zieht ihn sofort in seinen Bann. Der Name des Künstlers wird bald berühmt werden: Hugo Pratt.
Die Produzentin wird bei der Vorführung anwesend sein.
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