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Von den Sternen über Paris und Australien bis nach Elm

Die Harmoniemusik Glarus spielt mit ihrem Hauptkonzert einmal um die ganze Welt. Wobei «Welt» dabei nicht ganz stimmt. Die Glarner Musiker wagen sich noch weiter weg. Viel weiter.

Südostschweiz
22.01.18 - 10:00 Uhr
Kultur

von Kurt Aschwanden

Seit jeher ist die Musik wichtiger Bestandteil der Völker und Kulturen dieser Welt. Musik ist die einzige Sprache, die ohne Übersetzung überall verstanden wird. Die Harmoniemusik Glarus interpretierte am Wochenende an ihrem Hauptkonzert verschiedene Musik-Stilrichtungen von Völker und Kulturen dieser Welt.

Die Eröffnung des Hauptkonzertes in der Aula der Kantonsschule bestreitet für einmal die junge Generation. Unter der Leitung von Remo Goethe erheitern die Musikerinnen und Musiker der Jugendmusik Glarus und Niederurnen das Publikum, bis Dominic Uehli den Taktstock zur Hand nimmt und mit den Protagonisten der Harmoniemusik Glarus die musikalische Erzählung der Weltraumsaga «Star Wars» interpretiert.

Das Stück «Outback» erzählt von der Geschichte der Australischen Ureinwohner, den Aborigines, und ist ein Konzerthöhepunkt mit 35 verschiedenen Perkussionsinstrumenten und den Didgeridoo-Tönen von Chrigel Wittwer und Benny Aebli, die das ganze Stück mit dem besonderen Didgeridoo-Sound untermalen.

Sehr virtuos musizierten die Solistinnen Rita Meli und Rebekka Thöny auf Ihren Querflöten beim Stück «Celtic Flutes». Was das Stück «The Da Vinci Code» und der Glarner Ferienort Elm gemeinsam haben, erklärte der «Schnuri» Markus Stadelmann, der durchs Programm führte, eindrücklich und humorvoll und machte damit seinem Namen alle Ehre.

«The Da Vinci Code» als Highlight erzeugte Hühnerhaut

Die ruhige Melodie beim «The Da Vinci Code», die mit viel Kraft wunderschön vorgetragen wurde, dürfte bei manchem Besucher Hühnerhaut hervorgerufen haben und war das Highlight des Abends.

Bekannte Schweizer Melodien waren beim Stück «Swiss goes Swing» zu hören. Für Solistenparts auf der Trompete war Sämi Bisig beim Stück «Chan Chan» zu hören, und Rita Meli verzauberte beim Stück «Paris Montmartre» mit dem Akkordeon sowie auch die Oertli-Brothers als Dixie-Band.

Die Harmoniemusik Glarus wusste mit dem Programm Völker und Kulturen auf hohem musikalischen Niveau zu unterhalten.

«Schnuri» Markus Stadelmann führt eindrücklich und humorvoll durchs Programm – und macht damit seinem Namen alle Ehre.

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