Tanzt auf meinem Grab
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Freitag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf [email protected], und schon ist Abhilfe geschaffen.
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Freitag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf [email protected], und schon ist Abhilfe geschaffen.
Beisetzungen gehören ja eher zu den unlustigen Dingen im Leben. Deshalb nennt man sie auch Trauerveranstaltungen. Das ist eigentlich schade, denn die Verstorbenen erhoffen sich in den meisten Fällen wohl eher, dass ihre liebsten Hinterbliebenen glücklich sind. Deshalb wünsche ich mir beispielsweise, dass nach meinem Ableben getanzt, gesungen und getrunken wird.
Es gibt ja Orte auf der Welt, wo das so ist. Oftmals hängt dieser fröhlichere Umgang mit dem Tod aber mit dem Glauben zusammen, dass es sich eben nicht um ein Ableben sondern eher um ein Fortleben handelt. Man freut sich für den Verstorbenen, dass er bald als Baum, Vogel oder besserer Mensch wiedergeborenen werden kann. Diese Vorstellung hat mir immer gefallen, denn wie gern wäre ich in einem nächsten Leben eine Eiche oder eine Schwalbe.
Doch leider halte ich den Reinkarnationsgedanken für etwa so antiquiert wie die Paradies-Hölle-Idee, weil beide den Stand der Technik vergessen. Denn heutzutage darf man sich berechtigerweise fragen, wieso aus dem verstorbenen Körper nicht ein Gegenstand werden kann, selbst wenn aus der Seele ein Vogel wird. Das würde ich mir zumindest so wünschen. Denn kürzlich habe ich erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, die Asche eines Verstorbenen zur Schallplatte verarbeiten zu lassen. Diese kann man dann mit den Lieblingsliedern füllen und so sicherstellen, dass die Beisetzung nicht zur Trauerveranstaltung verkommt …
Zum Programm: Dieses Wochenende steigt das lang erwartete Glarner Stadtopenair Sound of Glarus mit Acts wie Mando Diao, Wanda, The Beauty of Gemina, Seven, Nemo oder Moop Mama. Volles Programm also. Denn nebst dem Sound of Glarus finden mit dem Zürich Openair (The XX, Kygo, Moderat, The Prodigy, Nicolas Jaar), dem Summerdays Festival in Arbon (Status Quo, UB40, Ellie Goulding, Rea Garvey), dem Clanx in Appenzell (Gudrun von Laxenburg, Leyya, Kaiser Franz Josef), und dem kleinen aber feinen Zamba Loca in Wohlen (Götz Widmann, Desert Mountain Tribe, Liricas Analas) weitere interessante Festivals statt, die zum Tanz nach draussen locken.
Morgen Freitag pumpen dann Ox-Six und Muschirocker Technobeats durch die «Roots Bar» in Chur, DJ Chosen One mixt im «Viva», B-Flava steht in der «Felsenbar» hinter den Decks, die Gnos Band musiziert in der «Höflibeiz», und Mario Delazo beschallt das «Marito» (morgen nochmals). Derweil stehen Head Smashed und das Saint City Orchestra am Thusner Dorffest auf der Bühne, DJ Munggi sorgt im Rahmen der Bike Attack auf dem Sportplatz in Lenzerheide für Stimmung, und Suzie Candell und Roger Yves machen in der «Sportbar» in Pontresina Americana. In Rapperswil-Jona rocken The Flares die «Stallbar». In Zürich gibt es Techno mit Red Axes im «Hive», Worldmusic mit Bandadriatica am Theaterspektakel, Elektronisch-Jazziges mit Jazzanova in der «Zukunft», und für alle etwas am Dörflifäscht.
Übermorgen Samstag bouncen dann Babon und Nidjo in der «Felsenbar» in Chur, Franky Stache ist im «Selig» am Drücker, und DJ Bowser bringt das «Viva» zum Kochen. In Davos swingt DJ Coliage im «Rotliechtli», und Beat Kat ist im «Pöstli» zu Gast. Derweil steigt im «Cinema» in Lenzerheide die Bike Attack Afterparty mit Carol Fernandez, Melodic Eggs und No Future spielen am Thusner Dorffest, Chili con carne rockt und rollt in «Beni’s Beiz» in Sils im Domleschg, die Friday Music Factory gibt ein Konzert in der «Legna Bar» in Flims, und im «bigT» in Tujetsch ist Viva Brazil Night. In St. Gallen blasen Rollin John und Madvamp D’n’B durchs «Kugl», und DJ Doobious mischt im «Trischli». In Zürich gibt es Pop mit Ongatu im «El Lokal», Elektronisches mit Andre Butano und Bardo in der «Büx», und Indie mit Howlong Wolf und Pew Pew am Röntgenplatzfest. Euer Partykönig wünscht Hals- und Tanzbeinbruch.
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