Schnarcher vs Normalträumer
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Freitag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf [email protected], und schon ist Abhilfe geschaffen.
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Freitag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf [email protected], und schon ist Abhilfe geschaffen.
Schnarchen ist ungesund. Darüber sind sich die Wissenschaftler einig. Deshalb untersuchen sie vor allem, wie man gegen das nächtliche Holzsägen vorgehen kann und was dazu führt. So hat man beispielsweise herausgefunden, dass Alkoholkonsum das Schnarchen fördert, was wohl die Hälfte aller Männer aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
Leider vergessen die Forscher dabei aber, dass Schnarchen durchaus Vorteile haben kann. Das wurde mir zum ersten Mal bewusst, als ich in Indien eine 20-stündige Zugfahrt bewältigen musste und mein ganzes Abteil laut schnarchte. Dazu muss man wissen, dass Zug fahrende Inder grosse Angst vor Dieben haben, weshalb sie das wertvolle Gepäck nahe bei sich lagern. Das ist allerdings nur eine der Vorsichtsmassnahmen, denn wie mir damals bewusst wurde, hilft auch lautes Sägen. Denn welcher Dieb findet schon den Mut, sich einem Menschen zu nähern, der Schnarchgeräusche um die 80 Dezibel ausstösst?
Die nächtliche Verteidigungsfunktion ist allerdings nur einer der Vorteile des Schnarchens. Ein anderer ist die Gewöhnung an die Unterversorgung. Denn Schnarcher sind sich gewohnt, mit viel weniger Sauerstoff auszukommen. Deshalb haben sie beispielsweise in extremen Höhen weniger Atembeschwerden als Normalträumer, auch wenn es dafür keine wissenschaftlichen Befunde gibt. Doch ich glaube fest daran und gönne mir deshalb heute Abend zwei Bier. Denn ich plane dieses Wochenende eine Höhenwanderung und würde heute Nacht aus Trainingszwecken gerne ein bisschen schnarchen …
Zum Programm: Der Überevent dieses Wochenendes ist natürlich die Streetparade in Zürich. Wie in den Vorjahren darf mit rund einer Million Besuchern gerechnet werden, welche samstags ums Seebecken ravt. Zu sehen und hören gibt es dabei Szenestars wie Loco Dice, Dubfire, Chris Liebing, Claptone, Andreas Henneberg, Luciano, Ellen Allien, Nicole Moudaber oder Pig & Dan. Da dieses Jahr diverse Afterevents nicht stattfinden, strahlt die Lethargy in der «Roten Fabrik» noch heller. Dort sind von Freitag bis Sonntag Künstler wie Matrixxman, Convextion, Roman Flügel, Darkstar oder James Lavelle am Start.
Wem die Streetparade allerdings nicht zusagt, hat dennoch eine grosse Auswahl. Denn mit dem Open Air Avers (De Luca, Head Smashed, Chris Bluemoon, Watch my hair), den Arosa Jazz-Tagen (Philipp Fankhauser, Imelda Gabs, Sydney Ellis, Christina Jaccard), dem Schlauer Bauer in Wetzikon (Smith & Smart, Dazzle, NH3, Steinregen-Dubsystem), dem Heitere Open Air in Zofingen (Wiz Khalifa, Silbermond, KIZ, Gentleman), den Musikfestwochen in Winterthur (Shantel, Tamikrest, Oddisee) und dem Sur Le Lac in Eggersriet (Mount Kimbie, Ulrika Spacek, Get well soon) locken dieses Wochenende einige weitere interessante Festivals nach draussen zum Tanz.
Heute Freitag pumpt dann DJ Rocksteady Afrobeats durchs «Selig» in Chur, Federspiel & Fichtner housen in der «Felsenbar», DropaStone legt in der «Roots Bar» Psytrance auf, und Chiara bezaubert in der «Höflibeiz». Derweil punken Argies und Burnout in der «Box» in Davos, in der «Taverna» in Valbella steigt eine Pre-Streetparade-Party, und die Jersey Julie Band spielt in der «Sportbar» in Pontresina. In Glarus beleben DJ Temple und Don Diablo das «City», und Never Blond steht in der «Stallbar» in Rapperswil-Jona auf der Bühne. In Zürich gibt es Techno mit Chris Liebing im «Club Bellevue», Indie mit Wilderness und Mantra im «Dynamo», und Elektronisches mit Claptone im «Hive».
Übermorgen Samstag bouncen Babon und C-Zar im «Selig», Dirty Diamond bläst progressive Beats durch die «Roots Bar», die Gnos Band musiziert in der «Höflibeiz», und S-Code mixt in der «Felsenbar». Derweil begeistern das Duo Calva und Marco Santilli im Rahmen des Flimsfestivals im «Livingruhm» in Flims, und in Klosters ist Kultour Nacht. In Glarus beehrt DJ Tap Tap das «City», Simon folkt im «Door 5» in Rapperswil-Jona, und Älplermagronen sind zu Gast im «Kulturlokal» in Schänis. In Zürich gibt es nach der Streetparade noch mehr Elektronik mit Âme im «Supermarket», Dubfire im «Club Bellevue», Peter Schumann in der «Zukunft», oder Jamie Jones im «Kaufleuten». Euer Partykönig wünscht Hals- und Tanzbeinbruch.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.