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So baut ihr einen perfekten Schneemann

Einen Schneemann zu bauen, ist kein Kinderspiel. Zumindest dann nicht, wenn er stabil und hübsch sein und langfristig stehen bleiben soll. Wir verraten euch, wie ihr einen Schnee-Adonis baut.

Südostschweiz
15.01.24 - 11:23 Uhr
Graubünden
Ein Schneemann braucht Arme! Dafür eignen sich Äste und Zweige hervorragend.
Ein Schneemann braucht Arme! Dafür eignen sich Äste und Zweige hervorragend.
Symbolbild Unsplash

Der Schnee liegt schon länger in vielen Teilen Graubündens und zum Wochenbeginn ist es auch in tieferen Lagen nochmals weiss geworden. Höchste Zeit also, mit dem weissen Geschenk des Himmels etwas Sinnvolles anzustellen! Wir verraten euch, wie ihr den perfekten Schneemann bauen könnt. Oder die perfekte Schneefrau. Das überlassen wir euch.

Schnee ist nicht gleich Schnee

Frischer, flockiger, lockerer Pulverschnee ist hübsch. Er glitzert in der Sonne und lädt förmlich dazu ein, sich in ihn hineinzustürzen oder mit ihm einen Schneemann zu bauen. Aber Achtung: Pulverschnee ist absolut ungeeignet. Man mag auf ihm hervorragend Skifahren können – mehr aber auch nicht. Viel besser ist Schnee, der schon etwas länger gelegen hat. Er darf ruhig leicht matschig sein. Nicht zu sehr – aber je kompakter er sich zusammendrücken lässt, desto besser. Luftiger Schnee ist jedoch des Schneemanns Feind. Kann man aus dem Schnee einen Schneeball formen, der sich gut werfen lässt, dann ist der Schnee perfekt. 

Die Sonne soll er nicht sehen

Baut den Schneemann dort, wo keine Sonne scheint. Damit ist nicht euer Keller gemeint. Ein schattiges Plätzchen genügt. Je weniger Sonne der Schneemann abkriegt, desto länger habt ihr Freude an ihm. Das Gesicht des Schneemanns zeigt dabei idealerweise nach Norden. Könnt ihr den Schneemann noch vor Wind und Regen schützen – umso besser! Auch solltet ihr ihn nicht direkt unter einen Baum bauen. Runterfallende Äste oder runterfallender Schnee könnten euer Meisterwerk zerstören.

Rollen, rollen, rollen

Ein klassischer Schneemann besteht aus drei Kugeln. Unterkörper, Oberkörper und Kopf. Natürlich tun es auch zwei Kugeln. Wichtig ist einfach, dass die Kugeln schön rund sind. Dazu müsst ihr dem Ball beim Rollen im Schnee immer mal wieder eine andere Richtung geben. Vor dem Aufeinanderstapeln der Kugeln könnt ihr dort, wo die Kugeln aufeinanderliegen, mit der Hand eine kleine Fläche schleifen – damit die Körperteile fester zusammenkleben. Profis verstärken diese Stellen jeweils noch mit etwas Schnee – etwa so, wie wenn eine Fuge abgedichtet würde. Sieht auch etwas hübscher und stabiler aus. 

Hübsch soll er sein

Zwei Stöckchen in die Seite, ein Rüebli als Nase, Kastanien als Augen und Steinchen für den Mund. So kennen und lieben wir unseren Schneemann. Daran gibt es auch nicht wirklich etwas zu rütteln. Eurer Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt! Kriegt der fesche Herr etwa noch einen Hut? Oder vielleicht einen Schal? Trägt er eventuell sogar einen Schirm mit sich? Ihr seid da völlig frei. Je origineller, desto besser. Geheimtipp: Mit Lebensmittelfarbe kann ein Schneemann prima gestaltet werden. Zum Beispiel ein Gilet? Oder Haare? Mit Lebensmittelfarbe ist das alles möglich. Der Umwelt zu liebe aber wirklich nur Lebensmittelfarbe verwenden, oder aber sonstige natürlich abbaubare Produkte.

Für immer (oder zumindest ganz schön lang)

Wenn die Temperaturen stimmen (also um den Gefrierpunkt liegen), gibt es einen absoluten Profitrick. Sprayt den fertigen Schneemann ganz leicht mit Wasser ein. Je feiner die Sprühdüse, desto besser. So schützt eine Eisschicht euren super-, mega-, ultraperfekten Schneemann aller Zeiten. (mas)

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