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Jetzt gehts mit Panoramablick vom Tguma bis Summapunt

Am Schamserberg haben Melioration, Gemeinde und Naturpark die Senda da panorama Val Schons realisiert – einen neuen Höhenwanderweg mit Extras.

Südostschweiz
21.09.24 - 04:30 Uhr
Graubünden
Zweijährige Bauzeit: Für den Höhenwanderweg wurden bestehende mit neu angelegten Pfaden verbunden.
Zweijährige Bauzeit: Für den Höhenwanderweg wurden bestehende mit neu angelegten Pfaden verbunden.
Pressebild
Wandern am Schamserberg wird jetzt noch attraktiver. Zum ersten Mal gibt es eine durchgehende Verbindung zwischen den Maiensässen der drei Dörfer Wergenstein, Mathon und Lohn: die Senda da panorama Val Schons, in zweijähriger Bauzeit gemeinsam umgesetzt von der Meliorationsgenossenschaft Berggebiet Lohn/Mathon, der Gemeinde Muntogna da Schons und dem Naturpark Beverin mit dem Projekt «Mia Natira». Der Höhenwanderweg führt laut einer Mitteilung vom Wanderparkplatz Tguma oberhalb von Wergenstein über die Val da Larisch und vorbei am Libi-See nach Summapunt oberhalb von Lohn.

Entlang der rund acht Kilometer langen Strecke wurden unter anderem zwei Beobachtungsbänke platziert: unterhalb des Beverin Pintg und kurz vor Summapunt. Dort kann man nicht nur die Aussicht geniessen, sondern auch «Mia Natira»-Audiobeiträge zur Artenvielfalt in Wiesen und Weiden anhören; zwei weitere Hörgeschichten gibt es bei Tarpin und auf dem Abstieg nach Lohn. Der einheimische Filmer Casper Nicca trifft in seinen Audios auf verschiedene Personen, die über die Natur am Schamserberg erzählen. Die Beiträge sind vor Ort über QR-Codes auf dem eigenen Smartphone abrufbar, sie stehen aber auch standortunabhängig auf naturpark-beverin.ch/mianatira zur Verfügung. Auf der Website des Naturparks findet sich auch eine Karte zum Panoramaweg.

Tguma, der Ausgangspunkt der Tour, die von der Val Larisch bis Summapunt immer auf etwa gleicher Höhe verläuft, kann an den Tagen mit Bus-Alpin-Verkehr mit dem Bergwanderbus ab Wergenstein erreicht werden. Wergenstein wiederum und der Endpunkt der Senda da panorama, Lohn, sind mit dem Postauto erreichbar. Der Höhenwanderweg wird Ende September offiziell eingeweiht, steht aber bereits jetzt offen. (jfp)

Ausruhen mit Ausblick: Entlang der Senda da panorama wurden an zwei Stellen Beobachtungsbänke platziert.
Ausruhen mit Ausblick: Entlang der Senda da panorama wurden an zwei Stellen Beobachtungsbänke platziert.
Pressebild
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