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Alles neu bei «suedostschweiz.ch» – was Leserinnen und Leser jetzt erwartet

Ab Montag, 11. Mai, startet Somedia «suedostschweiz.ch» neu: schneller und moderner für Graubünden, Glarus und das Linthgebiet.

Nikola
Nording
09.05.26 - 04:30 Uhr
Graubünden
Webseite Neu Design Südostweiz
Klarere Struktur: So sieht die neue Homepage der «Südostschweiz» aus.
Bild: Corinne Thöny

Schneller, übersichtlicher und moderner: So sieht ab Montag, 11. Mai 2026, die neue Webseite der «Südostschweiz» aus. Mehr als ein Jahr haben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Somedia an der Umsetzung des neuen Portals gearbeitet. Was die Leserschaft jetzt erwartet und worauf sich die Verantwortlichen für «suedostschweiz.ch» besonders freuen, gibt es hier.

Was ist neu an der Seite?

Optisch unterscheidet sich die neue Seite deutlich von der alten, aber auch hinter der Fassade wurde einiges getan. «Die neue Seite baut auf einer zeitgemässen Technologie auf, die es uns ermöglicht, viel stärker auf die Interessen von Leserinnen und Lesern einzugehen. Sie ist luftiger und damit freundlicher. Vor allem aber haben wir die Möglichkeit, unsere Artikel besser strukturiert auszuspielen. Auch davon versprechen wir uns, dass unsere Nutzer die Themen, die sie interessieren, besser finden», erklärt Joachim Braun, Leiter der Chefredaktion.

Der Fokus bei der Entwicklung war für Dominik Kühner, Head of Digital Product & AI, und sein Team klar: «Wir wollen ein attraktives und zukunftsfähiges Produkt für die Leserinnen und Leser schaffen – und es gemeinsam mit Ihnen stetig weiterzuentwickeln. Wir haben dazu das Fundament komplett neu gebaut, setzen auf aktuellste Technik sowie eine moderne User-Experience und haben an vielen Stellen Doppelstrukturen und Komplexität reduziert.» Die Änderungen werden auch auf der App von «Südostschweiz» zu sehen sein.

Warum musste die Seite erneuert werden?

Die alte Homepage war mehr als zehn Jahre alt – für Webseiten ein nahezu biblisches Alter. «Unsere Website und die Technik dahinter haben uns über zehn Jahre gute Dienste erwiesen, sind aber historisch stark gewachsen, mittlerweile veraltet. Sie hat sehr viele Funktionen abseits eines Nachrichtenportals übernommen», erklärt Kühner. Für die Entwickler ein schwieriges Unterfangen: «Wir hatten Schwierigkeiten, eindeutige Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Leserinnen und Leser aus den Daten abzuleiten, und die Entwicklung neuer Funktionen war sehr langwierig. Beide Herausforderungen konnten wir durch die neue Plattform lösen», so Kühner.

Die neue Webseite hat aber auch für die Leserschaft einen klaren Nutzen, ergänzt Joachim Braun: «Auf der vorherigen Seite fanden sich Leserinnen und Leser nur schwer zurecht. Interessante Artikel wurden deshalb von vielen Nutzern nicht gefunden. Und auch die Geschwindigkeit im Seitenaufbau war nicht mehr auf der Höhe der Zeit», so Braun. Das werde sich nun ändern.

Was gefällt besonders an der Seite?

Bilder, Schrift, Farben – optisch und technologisch hat die Webseite einen Sprung ins Jahr 2026 gemacht. Darüber freuen sich auch die Verantwortlichen: «Ich mag, dass sie so luftig ist und ich mich besser zurechtfinde», sagt Joachim Braun. Für Dominik Kühner ist die neue Ansicht unserer Artikel besonders: «Ich finde sie sehr klar, strukturiert und mit viel Fokus auf den Inhalt.»

Nicht nur als Userin, sondern vor allem als Arbeitsplattform nutzt Corinne Raguth Tscharner die Homepage der «Südostschweiz». Und so weiss die Leiterin der Online-Produktion und stellvertretende Chefredaktorin genau, was für Lesende und Mitarbeitende an der neuen Seite besonders gut ist: «Die Schnelligkeit. Es kommt nicht mehr zu längeren Ladezeiten für die Nutzer und für unsere Reporterinnen und Produzenten fallen so einige Arbeitsschritte weg. Es ist eine Erleichterung.»

Warum sind die Inhalte der Linth-Zeitung zukünftig bei «Südostschweiz» zu lesen?

Für die Linth-Zeitung ist die eigene Webseite noch ein verhältnismässig junger Kanal. «Da das Verbreitungsgebiet nicht gross ist und die Artikel auf einer eigenen Domain erschienen, war deren Auffindbarkeit bei Google nicht besonders gross, was sich negativ auf die Reichweite niederschlug. Mit der neuen Seite integrieren wir linthzeitung.ch auf suedostschweiz.ch, wodurch sich die Reichweite deutlich erhöhen wird», erklärt Joachim Braun die Fusion der beiden Portale.

Auch auf dem Smartphone ein Hingucker: Die neue Seite von «suedostschweiz.ch»
Bild: Corinne Thöny

Warum ist eine Webseite für ein Nachrichtenportal so relevant?

«Die Webseite ist für uns genauso wichtig wie die gedruckte Zeitung oder das darauf aufbauende E-Paper», sagt der Leiter der Chefredaktion Braun. Im Gegensatz zum gedruckten Produkt sei die Webseite aber ein steter Strom an Nachrichten, was der Mediennutzung jener Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, stark entgegenkommt. «Nur mit einer Webseite können wir das Nachrichtengeschehen wirklich aktuell abbilden», erklärt er.

Ist die Seite schon fertig?

Nein, einige Funktionen fehlen noch und ausserdem wird stets weiter optimiert. «Eine Webseite ist nie wirklich fertig. In unserem Fall hatte es höchste Priorität, schnellstmöglich eine neue Seite zu veröffentlichen. Ein paar wichtige Aspekte, zum Beispiel die Kommentarfunktion unter den Artikeln, werden erst in einem der nächsten Schritte umgesetzt», erklärt Joachim Braun. Kühner ergänzt: «Wir haben das Fundament gelegt, um die Website kontinuierlich und schnell entlang der Bedürfnisse der Leserinnen und Leser weiterzuentwickeln. Wir mussten einige harte Entscheidungen treffen und priorisieren: Was kommt in die erste Version der Website, was ziehen wir später nach und was fällt komplett weg? Um möglichst schnell neue Erkenntnisse sammeln und unseren Kunden ein neues Produkt anbieten zu können, haben wir die erste Version der Website stark auf das Wesentliche reduziert.»

Kann man noch Feedback geben?

«Ja, darüber würden wir uns sehr freuen! Wir planen, die Feedback-Möglichkeit in Form eines Programms auf der Seite noch mindestens zwei Wochen anzubieten», so Kühner. Über den roten Feedback-Button am rechten Bildschirmrand können Lob, Kritik und Fehler direkt an unsere Entwicklerinnen und Entwickler gemeldet werden. «Die Rückmeldungen lesen wir alle und beziehen sie in die weitere Planung der nächsten Website-Versionen mit ein», versichert Kühner.

Was können die Lesenden vom neuen «suedostschweiz.ch» erwarten?

Unser Kerngeschäft bleibt. «Trumpf bleiben natürlich unsere Geschichten aus den Regionen. Sie stehen neben der leichten Bedienbarkeit im Zentrum. Leserinnen und Leser dürfen sich auf ein übersichtliches Nachrichtenportal freuen», sagt Corinne Raguth Tscharner.

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