Zum Geburtstag der Ligia Grischa erhält der «Hof» einen Kunstführer
Sandro Decurtins und Marc Antoni Nay beschreiben im Auftrag der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte eines der markantesten Gebäude der Surselva.
Sandro Decurtins und Marc Antoni Nay beschreiben im Auftrag der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte eines der markantesten Gebäude der Surselva.
Der stellvertretende Staatsarchivar Decurtins und Kunsthistoriker Nay schildern auf 84 Seiten und mit 128 Abbildungen die Geschichte des «Hofs», aber auch des in Trun begründeten Bündnisses. Errichtet im Auftrag des Klosters Disentis in den Jahren 1674 bis 1679 auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus, diente die Cuort als Verwaltungszentrums der Klosterwirtschaft und Sommerresidenz der Äbte, aber auch als Tagungsort der Ligia Grischa.
Nach dem Ende des Freistaats der Drei Bünde und infolge des wirtschaftlichen Niedergangs des Klosters im 19. Jahrhundert gelangte das Haus in Privatbesitz. 1934 wurde es schliesslich von der Stiftung Cuort Ligia Grischa erworben und zu einem Museum umgestaltet. Zu Beginn vor allem der Historie gewidmet, spielt inzwischen auch die Kunst eine zentrale Rolle im «Hof». Zur Dauerausstellung gehören Originale der bekanntesten Künstler aus Trun – Alois Carigiet, Matias Spescha und Gieri Schmed.
Der neue Kunstführer mit dem Titel «Die Cuort Ligia Grischa und der Graue Bund» wird am Samstag, 14. September, um 16.15 Uhr vor Ort im Beisein der Autoren vorgestellt. Für die musikalische Begleitung sorgt Astrid Alexandre. (jfp)
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