BMX-Show von Bündner Politiker im Netz: Findet die Jugend das cool oder peinlich?
Am Montag wollte Regierungspräsident Marcus Caduff mit einem Video in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit bei der Bündner Jugend sorgen. Wir haben in Chur nachgefragt, was sie von dem Video halten.
Am Montag wollte Regierungspräsident Marcus Caduff mit einem Video in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit bei der Bündner Jugend sorgen. Wir haben in Chur nachgefragt, was sie von dem Video halten.
Mit einem Promo-Video hat Regierungspräsident Marcus Caduff vergangenen Montag in den sozialen Medien für Gesprächsstoff gesorgt. Als wir das Video in Chur Jugendlichen gezeigt haben, sorgte es sogar für staunende Gesichter. Caduff schnappt sich darin das BMX-Rad eines Jugendlichen und legt eine – sagen wir mal – überraschend dynamische Performance hin.
Top oder Flopp?
Wir haben nachgefragt: Was hält die Bündner Jugend von Videos, in denen Politikerinnen und Politiker so für Aufmerksamkeit sorgen? Und vor allem: Regt der überraschende Auftritt des Regierungspräsidenten tatsächlich dazu an, sich politisch zu engagieren? Mehr dazu im Video:
Ihr habt das Video vom Regierungspräsidenten noch nicht gesehen? Hier geht es zu Caduffs BMX-Show:
Das steckt dahinter
Was auf den ersten Blick wie ein gut gemachter Internetstreich aussieht, verfolgt ein Ziel: Hinter dem Video mit Regierungspräsident Caduff steckt eine kantonale Kampagne. «Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren sollen sich aktiv an der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes für die Kinder- und Jugendpolitik beteiligen», heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Sozialamts Graubünden.
Mit dem Clip will der Kanton ein deutliches Zeichen setzen: «Die Anliegen der Jugend sind gefragt – und ihre Stimme zählt», lautet die zentrale Botschaft. Konkret wird es am 17. Mai in Ilanz: Beim öffentlichen Anlass «Zukunftsdialog – Jugend und Gesetz» sind junge Menschen eingeladen, ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Dort haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen Jugendlichen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Gemeinden und Schulen auszutauschen, um die Kinder- und Jugendpolitik von morgen mitzugestalten.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.