Kreiere mit KI ein Heidi-Bild und stelle es schon bald in San Francisco vor
Mit einem Wettbewerb soll das Image von Heidi erneuert werden. Wer mit künstlicher Intelligenz ein Heidi-Werk einreicht, reist vielleicht schon bald in die USA. Wir haben ein paar Vorschläge erstellt.
Mit einem Wettbewerb soll das Image von Heidi erneuert werden. Wer mit künstlicher Intelligenz ein Heidi-Werk einreicht, reist vielleicht schon bald in die USA. Wir haben ein paar Vorschläge erstellt.
Das Heidiseum und das Schweizer Generalkonsulat in San Francisco lancieren den Kunstwettbewerb «Heidi goes AI». Ziel ist laut einer Mitteilung eine kritische Auseinandersetzung der «Heidi»-Geschichte mit der Welt der künstlichen Intelligenz. Die Geschichte spielt auf einer Alp oberhalb von Maienfeld.
Der Wettbewerb soll das ikonische und mit Klischees und Stereotypen überfrachtete Image von Heidi mit einem Bild oder Clip zu neuem Leben erwecken.
«Karpis» Trailer wurde zum viralen Hit
Im vergangenen Jahr hat Autor, Filmproduzent und Komiker Patrick «Karpi» Karpiczenko mit künstlicher Intelligenz einen Trailer für einen Heidi-Film generiert und damit einen viralen Hit gelandet. Der Clip wurde auf verschiedenen Social-Media-Kanälen millionenfach gelikt und geteilt.
Bis Ende Jahr können Kunstschaffende ein KI-unterstütztes Heidi-Kunstwerk kreieren und einreichen. Eine Jury mit KI-Künstler «Karpi» nominiert und prämiert die innovativsten Kunstwerke. Zu gewinnen gibt es eine Preissumme von 5000 Franken und die Teilnahme an einer Ausstellung im März und April 2025 in San Francisco.
Über das Heidiseum
Das 2018 in Zürich gegründete «Heidiseum – The Heidi Heritage Project» ist eine Hommage an das Werk von «Heidi»-Autorin Johanna Spyri. Durch seine weltweiten Kulturprojekte und Ausstellungen zu «Heidi» erzählt das Heidiseum ihre Geschichte, die seit der Erscheinung im Jahr 1879 in über 70 Sprachen übersetzt und unzählige Male verfilmt und so zu einer Schweizer Kulturikone wurde.Hans Peter Danuser, früherer Kurdirektor von St. Moritz, berät das Heidiseum. Dessen Ziel ist es, ein multimediales Heidi Heritage Center zu schaffen, das Spyris Erbe auf moderne und innovative Weise einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Organisation arbeitet mit Schweizer Botschaften und Konsulaten zusammen. (phw)
Hier ein paar KI-generierte Bilder von der Heidiseum Stiftung:
Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch».
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.
So schreibt: Der Wettbewerb…
So schreibt:
Der Wettbewerb soll das ikonische und mit Klischees und Stereotypen überfrachtete Image von Heidi mit einem Bild oder Clip zu neuem Leben erwecken.
Ich schreibe:
Ich sehe es umgekehrt: Johanna Spyri und ihr Heidi-Roman mit Klara sind natürlich, sinnstiftend, konstruktiv.
Hingegen die Fakenews-AI finde ich befremdend, beängstigend, abstossend. Allerdings vermutlich passend für eine Generation Digital Natives, die in einer denaturierten Plastikwelt (ferngesteuert, unrealistisch) aufwächst, vor der mir graust.