Es gibt Geschenke: Wann und wo die Tour de Suisse heute Montag durch das Glarnerland fährt
Die zweite Etappe der diesjährigen Tour de Suisse von Vaduz nach Regensdorf führt durch das Glarnerland. Wir sagen euch, wann, wo und wieso ihr an den Strassenrand stehen solltet.
Die zweite Etappe der diesjährigen Tour de Suisse von Vaduz nach Regensdorf führt durch das Glarnerland. Wir sagen euch, wann, wo und wieso ihr an den Strassenrand stehen solltet.
Warum die Tour durch das Glarnerland fährt
«Es war klar, dass wir von Vaduz aus ins Mittelland und nicht in die Bündner Berge fahren, da es erst die zweite Etappe ist. Schwierige Bergetappen finden in der Regel erst später statt», erklärt Ueli Anken den Abstecher ins Glarnerland. Der Tour-Pressesprecher führt weiter aus: «Und da wir im letzten Jahr mit der Tour de Suisse der Frauen das Toggenburg besuchten, war es klar, dass wir heuer dem Walensee entlang fahren.» Er ergänzt: «Dass wir dann den Schlenker über den Kerenzerberg und das Glarnerland machen, ist die logische Streckenführung und lag auf der Hand.»
Wann die Fahrer hier sind
Nach dem Start in Vaduz und der Fahrt entlang des Walensees überquert das Fahrerfeld nach der durchschnittlichen Marschtabelle um 13.40 Uhr die Kantonsgrenze in Mühlehorn. Danach folgt der Aufstieg auf den Kerenzerberg, wo die Fahrer um 13.47 Uhr durch Obstalden fahren und um 13.54 Uhr in Filzbach erwartet werden. Nach der Abfahrt vom Kerenzerberg durchfahren die rund 170 Profis von 24 Teams um 13.58 Uhr Mollis, ehe sie nach dem Passieren der Stichstrasse und dem Fridolinskreisel in Näfels um 14.02 die Lintharena passieren. Die geplante Durchfahrt in Niederurnen erfolgt lediglich zwei Minuten später, ehe der Tourtross das Glarnerland in Bilten um 14.08 in Richtung Linthgebiet verlässt.
Die Zieldurchfahrt der mit 177 Kilometern längsten Etappe der diesjährigen Tour ist um etwa 17 Uhr in Regensdorf geplant. Da es abgesehen vom Kerenzerberg und dem Ricken eine eher flache Etappe ist, dürfte es eine Angelegenheit für die Sprinter werden.
Geschenke werden verteilt
Die Tour de Suisse besteht aber nicht nur aus den Profis, die Rennfahrer werden durch diverse Fahrzeuge begleitet. Seien dies nun die Teamfahrzeuge, die Tourdirektion, Motorräder für die TV-Übertragung oder auch das Sanitätsauto.
Für die Radfans am Strassenrand aber wohl die interessantesten Autos dürften die rund 15 Werbefahrzeuge sein. Die Karawane fährt eine Stunde vor den Rennfahrern los und verteilt diverse Utensilien an die Radsportfans. Und an den Strassenrand zu stehen lohne sich, wie Ueli Anken sagt: «Speziell für die ‹Gümmeler›, denn es werden Bidons verschenkt.» Weiter werden zum Beispiel Kaugummis, Getränke und Chäppli unter die Leute gebracht. Zudem sorgt der Konvoi für Unterhaltung am Strassenrand und befeuert die Stimmung, bevor es so richtig losgeht.
Es gibt Verkehrsbehinderungen
Damit die Tour de Suisse für die Rennfahrer wie auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauenden gefahrlos durchgeführt werden kann, müssen laut der Kantonspolizei Glarus einzelne Strassenabschnitte auf den Hauptachsen im Glarnerland, inklusive Kerenzerberg, kurzzeitig und etappenweise zwischen 13.15 bis etwa 14.30 Uhr für den Verkehr gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Glarus rät, frühzeitig in das Veranstaltungsgebiet zu reisen und man solle für die Rückreise genügend Zeit einberechnen. Dazu empfiehlt sie, die Verkehrsmeldungen zu hören und sich an die Mitteilungen der Polizei und der Verkehrsmanagementzentrale Schweiz (VMZ CH) zu halten. Die örtlichen Signalisationen und Weisungen der Verkehrsdienste sowie der Polizei seien zu beachten.
Paul Hösli ist Leiter Sport bei den «Glarner Nachrichten» in Ennenda. Er ist seit 1997 bei der «Südostschweiz», im Jahr 2013 wechselte er intern von der Druckvorstufe in die Redaktion. Zuerst in einem 40-Prozent-Pensum und seit 2016 zu 100 Prozent.
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