Hantavirus-Ausbruch: Verdachtsfall in Spanien im Krankenhaus
In Spanien ist eine Frau mit Kontakt zu der in Johannesburg nach einer Hantavirus-Infektion gestorbenen Niederländerin mit leichten Krankheitssymptomen zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Staatssekretär im spanischen Gesundheitsministerium, Javier Padilla, mit. Die Frau sei in einem Krankenhaus in Alicante; das Ergebnis eines PCR-Tests stehe noch aus.
In Spanien ist eine Frau mit Kontakt zu der in Johannesburg nach einer Hantavirus-Infektion gestorbenen Niederländerin mit leichten Krankheitssymptomen zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Staatssekretär im spanischen Gesundheitsministerium, Javier Padilla, mit. Die Frau sei in einem Krankenhaus in Alicante; das Ergebnis eines PCR-Tests stehe noch aus.
Sie habe kurz mit der später gestorbenen Niederländerin in einem KLM-Flugzeug gesessen, das von Johannesburg nach Amsterdam fliegen sollte. Die Niederländerin war jedoch kurz vor dem Start wegen ihres schlechten Gesundheitszustands aus dem Flugzeug geholt worden und kurz darauf in einem Krankenhaus gestorben.
Die Niederländerin hatte eine Kreuzfahrt mit der «Hondius» auf St. Helena abgebrochen, nachdem ihr Mann an Bord gestorben war. Am 24. April flog sie mit dem Leichnam nach Südafrika und versuchte am folgenden Tag vergeblich, in die Heimat zu fliegen.
Eine weitere Person, die mit demselben Flug reiste, habe eine Woche in Barcelona verbracht und sei anschliessend in ihr Heimatland Südafrika zurückgekehrt, sagte Padilla. Ob diese Person Symptome aufweist, sei nicht bekannt.
Eine Stewardess des KLM-Fluges von Johannesburg nach Amsterdam, die ebenfalls Kontakt zu der Niederländerin hatte, wurde inzwischen wieder aus einem Krankenhaus entlassen. Sie sei nicht infiziert, teilte das niederländische Gesundheitsministerium mit.