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Grossbrand von drei Gebäuden in Langnau BE: keine Verletzten

Zwei Mehrfamilienhäuser und ein Nebengebäude sind in Bärau in der Berner Gemeinde Langnau in der Nacht auf Sonntag in Brand geraten. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten die Gebäude selbständig verlassen, verletzt wurde niemand.

Agentur
sda
03.05.26 - 17:13 Uhr
Ereignisse
Angehörige von drei regionalen Feuerwehren brachten am Sonntagmorgen den Brand dreier Gebäude in Langnau BE unter Kontrolle.
Angehörige von drei regionalen Feuerwehren brachten am Sonntagmorgen den Brand dreier Gebäude in Langnau BE unter Kontrolle.
Kantonspolizei Bern

Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Nachmittag, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Zur Unterstützung waren die SBB mit einem Lösch- und Rettungszug vertreten. Die Durchfahrt Langnau-Trubschachen blieb für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt, die entsprechende Bahnlinie ebenso.

Die Häuser wurden durch das Feuer stark beschädigt und waren zunächst unbewohnbar. Die betroffenen Personen konnten vorübergehend anderweitig untergebracht werden, hiess es in der Mitteilung weiter.

Die Meldung über den Brand an der Bäraugrundstrasse sei kurz nach 0.30 Uhr eingegangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die Gebäude bereits in Vollbrand. Ausgerückt war ein Grossaufgebot mit Angehörigen der Feuerwehren Region Langnau, Eggiwil und Trub-Trubschachen. Sie brachten den Brand gemäss Communiqué unter Kontrolle.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens aufgenommen.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Alertswiss hatte in der Nacht vor einer starken Rauchentwicklung und unangenehmem Geruch gewarnt. Fenster und Türen sollten geschlossen, Lüftungen und Klimaanlagen ausgeschaltet werden. Für die Bevölkerung bestand nach aktuellem Kenntnisstand keine Gefahr, hiess es in der Mitteilung weiter.

Den Grosseinsatz bestätigte die Kantonspolizei am frühen Sonntagmorgen gegenüber Keystone-SDA. Im Einsatz standen demnach Spezialisten der Kantonspolizei, mehrere Ambulanzen, ein Care-Team, Gemeindevertreter und das zuständige Regierungsstatthalteramt, wie eine Sprecherin der Polizei weiter sagte.

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