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Kerenzerbergrennen soll im Juni stattfinden

Nach zwei Absagen wegen Corona geben die Organisatoren den Startschuss für das Kerenzerbergrennen 2022. Schutzmassnahmen werden eingeplant.

Fridolin
Rast
01.02.22 - 04:30 Uhr
Ereignisse
Wiedersehen am Kerenzerberg: Fredy Lienhard will mit seinem Ferrari 333 SP das Rennen wie am ersten Revival von 2015 erneut fahren.
Wiedersehen am Kerenzerberg: Fredy Lienhard will mit seinem Ferrari 333 SP das Rennen wie am ersten Revival von 2015 erneut fahren.
Bild Archiv / Sasi Subramaniam

Die Organisatoren des Kerenzerbergrennens zeigen sich überzeugt, dass der Anlass am Wochenende vom 17. bis 19. Juni stattfinden kann, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Sie wollen «den Motorsportlern, Oldtimerfans und dem Publikum ein unvergessliches Wochenende am Kerenzerberg ermöglichen», wird Peter Rufibach, Präsident des Organisationskomitees, zitiert: «Die Planung wird mit grosser Vorfreude in Angriff genommen.»

Die Situation rund um die Coronapandemie werde laufend verfolgt, allfällig nötige Schutzmassnahmen würden in die Planung einbezogen.

Grosses Interesse an Startplätzen

Ein hochkarätiges Starterfeld habe grosses Interesse gezeigt, so OK-Mitglied und Szenekenner Franz Leupi. Obwohl man das Anmeldefenster 2022 nach den Absagen der Vorjahre bereits zum dritten Mal habe öffnen müssen, seien die Startplätze innert weniger Tage vollständig besetzt gewesen. «Das ist fantastisch, denn auch grosse Namen im Oldtimer-Rennsport haben ihre Teilnahme erneut bestätigt», so Leupi.

Auch Peter Sauber wieder dabei

In die Startliste haben sich denn auch laut dem OK bekannte Fahrer mit geschichtsträchtigen Rennwagen eingetragen: Eugen Strähl im Sauber C5 von 1978, Fredy Amweg im BMW-MK 50 FL oder Fredy Lienhard im Ferrari 333 SP von 1995 (siehe Bild). Mit dem Auto des 1971 tödlich verunglückten Schweizer Formel-1-Fahrers Jo Siffert, einem March F1 von 1970, werde Hans Peter starten, der frühere F2- und F1-Fahrer Jo Vonlanthen wiederum mit einem GRD 273 oder Thomas Amweg mit einem Formel-2-Brabham, mit dem bereits Xavier Perrot 1969 am Kerenzerberg gefahren sei.

Peter Sauber, erfolgreicher früherer Schweizer Autokonstrukteur und Formel-1-Rennstallbesitzer, werde sich das Kerenzerbergrennen nicht entgehen lassen, es sei aber noch nicht gewiss, in welcher Form er dabei sein werde. Sauber hatte als Fahrer von 1967 bis 1970 an allen Original-Rennen teilgenommen und 1970 mit seiner Eigenkon­struktion C1 in seiner Kategorie gewonnen.

Auch bei Motorradfans werde das Herz höher schlagen, wenn etwa die Suzuki 750 TR von Barry Sheene auf die Bergstrecke gehe, schreiben die Organisatoren weiter. Und sie künden Manfred Schurti als Ehrengast an, ein ehemaliger Autorennfahrer aus dem Fürstentum Liechtenstein.

Freiwillige gesucht

Für einen Anlass dieser Grösse sei man auf freiwillige Helferinnen und Helfer angewiesen, heisst es weiter. Unter www.kerenzerbergrennen.ch stehe das Helferportal zur Anmeldung offen.

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