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Esaf-Zimmerbörse geht online: Ab Dienstag kann man ein Bett für das Eidgenössische in Mollis ergattern

Knapp zwei Jahre vor dem Esaf 2025 öffnet das Buchungsportal für den Camping, Massen- und Privatunterkünfte. Ab nächster Woche kann man sich ein Bett sichern – oder selbst vermieten.

Sara
Good
21.10.23 - 04:30 Uhr
Ereignisse
Noch rollen sie mit ihren Koffern nicht an: Am Esaf 2025 in Mollis werden 15’000 Plätze auf dem Camping verfügbar sein. Die Schwingfans auf dem Foto sind auf dem Weg zum Zeltplatz des Eidgenössischen in Pratteln, welches im 2022 stattfand.
Noch rollen sie mit ihren Koffern nicht an: Am Esaf 2025 in Mollis werden 15’000 Plätze auf dem Camping verfügbar sein. Die Schwingfans auf dem Foto sind auf dem Weg zum Zeltplatz des Eidgenössischen in Pratteln, welches im 2022 stattfand.
Bild Keystone/Peter Schneider

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Oder wie man den Spruch auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025 in Mollis münzen könnte: Der Frühbucher ergattert ein Bett oder ein Plätzchen auf dem Campingplatz. Die Organisatoren schalten am nächsten Dienstag, dem 24. Oktober, das Buchungsportal für die Unterkünfte frei, knapp zwei Jahre bevor die Schwinger überhaupt ins Sägemehl steigen. Tickets sind dann erst ab 2024 verfügbar.

Übernachten kann man laut einer Mitteilung der Organisatoren in Massen- oder Privatunterkünften sowie auf einem Campingplatz. Der Campingplatz und die Privatunterkünfte stünden den Schwingbegeisterten schon in der Woche vor dem Fest, das vom 29. bis 31. August 2025 stattfindet, zur Verfügung. Die Tourismusorganisation Visit Glarnerland helfe den Gästen dabei, die passende Übernachtungslösung zu finden. Das Portal ist unter diesem Link zu finden.

«Wir geben es ohne Wenn und Aber zu: Der Esaf-Verkehr stellt im beschaulichen Glarnerland eine grosse Herausforderung dar», steht auf der Website. Die Veranstalter machen darum Werbung dafür, dass die Schwingfans doch schon am Mittwoch vor dem Anlass anreisen und erst am Montag abreisen.

Buchungen auf dem Campingplatz seien sowieso «ausschliesslich für die gesamte Periode möglich». So erhofft sich der Touristiker Fridolin Hösli, dass die Besucherinnen und Besucher das Glarnerland und die umliegenden Regionen erkunden. «Unser Ziel ist es, dass die Gäste das Glarnerland schätzen lernen und wieder kommen.»

«Glauben an die Bodenständigkeit»

Über wie viele Tage die Privatunterkünfte verfügbar sind, hängt von den Anbieterinnen und Anbietern ab. Ebenso, wie teuer diese angeboten werden. «Wir glauben an die Bodenständigkeit der Glarnerinnen und Glarner, die das Esaf nicht als Anlass sehen, um die Preise in die Höhe zu treiben», so Hösli. Ein Campingplatz koste mit oder ohne Strom je 80 oder 160 Franken für die Grundgebühr, dazu komme noch ein Betrag von 90 Franken pro Person für den gesamten Aufenthalt.

Die Betten in den Massenunterkünften stehen nur von Freitag bis Sonntag, also für zwei Nächte, zur Verfügung. Untergebracht werden die Gäste in Turn- oder Sporthallen sowie in Zivilschutzanlagen. Das kostet laut Fridolin Hösli 90 Franken pro Person.

Ein Hotelbett dürfte eher schwierig zu kriegen sein: Bereits im Februar haben die Glarner Hotels gemeldet, dass fast alle 1600 Betten ausgebucht sind. «Zum einen sind die Hotelzimmer direkt durch Gäste gebucht worden und zum anderen wird ein guter Teil durch das Organisationskomitee selbst beansprucht», bestätigte Fridolin Hösli, der für die Beherbergung der Gäste verantwortlich ist, damals gegenüber den «Glarner Nachrichten». Einige Betriebe würden ihre Kontingente aber noch bewusst zurückhalten. «Demnach ist davon auszugehen, dass noch Zimmer auf den Markt kommen», erklärte Hösli im Februar.

Die Übernachtungsmöglichkeiten am Esaf 2025 in Zahlen

15’000 Campingplätze
2500 Betten in Privatunterkünften
3000 Betten in Massenunterkünften
1600 Hotelbetten im Glarnerland

Sara Good verantwortet die Glarner Inhalte auf «suedostschweiz.ch». Zudem kreiert sie multimediale Inhalte und schreibt Artikel für die «Glarner Nachrichten». Sie hat den Diplomlehrgang am MAZ absolviert und Multimedia Production in Chur studiert.

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