×

Mindestens 20 Tote nach Hochwasser in Bolivien

Bei Hochwasser in Bolivien in Südamerika sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere werden vermisst, wie Verteidigungsminister Marcelo Salinas in einem Fernsehinterview sagte. Ein Fluss im Osten des Landes trat nach starken Regenfällen über die Ufer. Wasser- und Schlammmassen beschädigten Häuser und Strassen.

Agentur
sda
15.12.25 - 19:29 Uhr
Ereignisse
Anwohner hoffen auf die Bergung von ‹berlebenden, nachdem der Fluss PiraÌ im Osten Boliviens nach starken Regenf‰llen  ̧ber die Ufer getreten ist. Foto: Diego Tejerina/dpa
Anwohner hoffen auf die Bergung von ‹berlebenden, nachdem der Fluss PiraÌ im Osten Boliviens nach starken Regenf‰llen ̧ber die Ufer getreten ist. Foto: Diego Tejerina/dpa
Keystone/dpa/Diego Tejerina

Wegen Überschwemmungen kam es vor allem in der Gemeinde El Torno in der Region Santa Cruz zu grossen Schäden. Rund 30 Menschen wurden dabei nach Angaben des Zivilschutzes verletzt. Die Regierung erklärte den Notstand für die betroffene Region. Mit Helikoptern und Suchtruppen wird nach den Vermissten gesucht. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

«Es war ein ungewöhnlich starkes Hochwasser», sagte der Minister. In der diesjährigen Regensaison treten demnach die Wetterphänomene El Niño und La Niña gleichzeitig auf, wie seit einem Jahrhundert nicht mehr in Bolivien. Präsident Rodrigo Paz warnte vor weiteren Unwettern in den kommenden Monaten.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Artikel deaktiviert.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Ereignisse MEHR