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Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung verlassen die USA

Die Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung werden zum Schutz der Gäste künftig nicht mehr in den USA stattfinden. Nach 35 Jahren in Boston im Bundesstaat Massachusetts werden die 36. Ig-Nobelpreise im September in Zürich verliehen, wie die Veranstalter mitteilten. Anschliessend solle die Veranstaltung alle zwei Jahre in Zürich und in den Jahren dazwischen in anderen europäischen Städten stattfinden, hiess es weiter.

Agentur
sda
11.03.26 - 06:56 Uhr
Ereignisse
ARCHIV - Der Ig-Nobelpreis für Ernährung wird von Daniele Dendi, Gabriel H. Segniagbeto, Roger Meek und Luca Luiselli entgegengenommen, die untersucht haben, inwieweit eine bestimmte Eidechsenart bestimmte Sorten von Pizza isst. Foto: Robert F. Bukaty/AP…
ARCHIV - Der Ig-Nobelpreis für Ernährung wird von Daniele Dendi, Gabriel H. Segniagbeto, Roger Meek und Luca Luiselli entgegengenommen, die untersucht haben, inwieweit eine bestimmte Eidechsenart bestimmte Sorten von Pizza isst. Foto: Robert F. Bukaty/AP…
Keystone/AP/Robert F. Bukaty

Mit Blick auf die politische Lage in den USA sagte Marc Abrahams, Hauptorganisator und Moderator der Gala: «Im vergangenen Jahr ist es für unsere Gäste nicht sicher geworden, dieses Land zu besuchen.» Er fügte hinzu: «Wir können weder die neuen Gewinner noch die internationalen Journalisten, die von dieser Veranstaltung berichten, mit gutem Gewissen bitten, in diesem Jahr in die USA zu reisen.»

Die Ig-Nobelpreise zeichnen besonders skurrile wissenschaftliche Forschung aus, die - so der Anspruch der Veranstalter - erst zum Lachen und dann zum Denken anregen soll. «Ignoble», wofür die Abkürzung «Ig» steht, bedeutet auf Deutsch in etwa «unehrenhaft». Vergeben werden die Auszeichnungen mit viel Klamauk bei einer grossen Gala. Veranstalter ist die Zeitschrift für kuriose Forschung «Annals of Improbable Research».

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