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M75 war auch in Zürich aktiv

Es ist der männliche Wolfsrüde M75 gewesen, der am 2. März im Zürcherischen Laufen-Uhwiesen ein Schaf gerissen hat. Dies haben die Detailanalysen der DNA-Proben ergeben, wie die Zürcher Fischerei- und Jagdverwaltung am Donnerstag mitteilte.

Agentur
sda
07.04.17 - 13:50 Uhr
Ereignisse
Diese Schafe sind M75 zum Opfer gefallen. MARIANO COMINELLI
Diese Schafe sind M75 zum Opfer gefallen. MARIANO COMINELLI

M75 gilt als «Problemwolf»: Er hatte zuvor bereits in den Kantonen Tessin und Graubünden mehrere Schafe gerissen. Die beiden Kantone haben deshalb am 22. März eine Abschussbewilligung für den Wolf erteilt, um weiteren Schaden an Nutztieren zu verhindern.

 

Wo sich M75 derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Seit dem 2. März sind gemäss Zürcher Jagdverwaltung keine weiteren Spuren des Wolfs gefunden worden. Zuvor, Mitte Januar, hatte er sich im Bündner Südtal Bergell aufgehalten, am 6. Februar war er nachweislich in der Leventina im Tessin unterwegs. Danach wanderte das Tier über Trun im Bündner Oberland und wohl via Rheintal nach Laufen-Uhwiesen.

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