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Schweizer Botschafter erlebte versuchten Angriff an Gala-Dinner

Der Schweizer Botschafter Ralf Heckner hat laut eigenen Angaben den versuchten Angriff an der Journalistengala in Washington aus nächster Nähe miterlebt. «Ich bin ruhig geblieben», sagte er im Interview mit «CH Media».

Agentur
sda
27.04.26 - 05:55 Uhr
Blaulicht
Ralf Heckner vertritt die Schweiz seit September 2024 in den USA. (Archivbild)
Ralf Heckner vertritt die Schweiz seit September 2024 in den USA. (Archivbild)
Keystone/LUKAS LEHMANN

Er habe sich rund zehn Meter vom Präsidenten entfernt im Saal befunden, als ein dumpfer Ton zu hören gewesen sei und Sicherheitskräfte sofort reagiert hätten.

Diese hätten US-Präsident Donald Trump sowie weitere Regierungsmitglieder rasch aus dem Raum gebracht. Die Anwesenden hätten sich unter Tischen versteckt, während der mutmassliche Attentäter eine Etage höher überwältigt worden sei.

Er habe dank seiner guten Position nahe einer wichtigen Tür seinen Fluchtweg gekannt, sagte Heckner. «Ich hatte das Gefühl, dass die Lage sehr schnell unter Kontrolle war. Aber viele Leute waren sehr beunruhigt.»

Motiv und konkretes Ziel werden untersucht

Die geplanten Abendveranstaltungen seien trotz des Vorfalls durchgeführt worden, allerdings mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. «Es war aber kein Fest in einem überschwänglichen Rahmen», sagte Heckner.

Derweil suchen die Ermittler nach einem Motiv und konkretem Ziel des 31-jährigen Tatverdächtigen, der am Samstagabend (Ortszeit) versucht hatte, die Veranstaltung im Hilton Hotel zu stürmen. Bewaffnet war der Mann mit Schrotflinte, Handfeuerwaffe und mehreren Messern. Ein Beamter des Secret Service wurde Trump zufolge von mindestens einer Kugel getroffen und durch seine Schutzweste gerettet.

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