Die Mütter- und Väterberatung Glarnerland zieht um
Neue Standorte, Bedürfnisumfrage, Professionalisierung und neuer Auftritt: Die Mütter- und Väterberatung Glarnerland hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Im Norden und Süden werden noch neue Räume für die Beratung gesucht.
Neue Standorte, Bedürfnisumfrage, Professionalisierung und neuer Auftritt: Die Mütter- und Väterberatung Glarnerland hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Im Norden und Süden werden noch neue Räume für die Beratung gesucht.
Von Madeleine Kuhn-Baer
Die umfangreiche Beratung einzelner Familien nimmt massiv zu – von Begleitung in schwierigen Situationen bis hin zur Gesuchstellung für Unterstützungsleistungen. Die häufigsten Beratungsthemen der Mütter und Väterberatung Glarnerland (MBV) sind Ernährung, Entwicklung, Erziehung, Gewicht, Grösse, Gesundheit, Pflege, Schlaf und Psychosoziales.
Dabei sind die Eltern sehr zufrieden mit dem Angebot der Fachstelle für Säuglinge und Kleinkinder: Eine Bedürfnisumfrage hat 4,6 von 5 Sternen ergeben. Zusätzlich gewünscht werden Entlastungsdienst und Alltagsunterstützung, regelmässige Elternrunden zu verschiedenen Themen mit Kinderhüeti sowie Onlineberatung respektive Beratung über soziale Medien.
Neuer Hauptberatungsstandort im Haus Dahler am Zaunplatz
Änderungen stehen bei den Standorten im Kanton an. Ab 1. August dieses Jahres sind die Geschäftsstelle mit Leiterin Mirjam Zweifel, die Beratungsräume und der Kinderspieltreff in Glarus zentral im Haus Dahler am Zaunplatz zu finden. Für die Aussenstandorte in Glarus Süd und Glarus Nord werden ebenfalls neue Räume gesucht. «Ziel ist, weiterhin für alle Familien im Kanton gut erreichbar zu sein», sagt Präsidentin Carmen Mühlemann.
Mit einer neuen Website und Flyern will die MVB präsenter sein und auch mehr mit Ärzten, Spielgruppen und Krippen zusammenarbeiten. Die Erreichbarkeit der Beraterinnen wird deutlich ausgeweitet, zudem soll die Väterberatung mit einem speziellen Programm abgedeckt werden.
«Erziehungsarbeit ist intensiver denn je»
Je länger je mehr steht die Frühförderung im Mittelpunkt. Die ersten Jahre eines Kindes prägen dieses ein Leben lang, und für eine gesunde Entwicklung ist die frühe Kindheit von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang wurde im Bereich Kinderspieltreff ein Zuwachs verzeichnet, sodass in Glarus eine zusätzliche Gruppe starten konnte. Neu wird neben Schwanden, Glarus und Näfels ein solcher Treff auch im Haltli Mollis angeboten. Dort gibt es noch freie Plätze. Das Ratatui-Angebot für fremdsprachige Eltern wird ebenfalls laufend den Bedürfnissen angepasst.
Zugenommen hat für die Beraterinnen Rebecca Feldmann, Sabine Hämmerli, Marianne Blaser und Katrin Held im vergangenen Jahr die Elternarbeit. «Die Erziehungsarbeit der Eltern ist sehr intensiv, wahrscheinlich intensiver denn je», so Carmen Mühlemann. Die MVB wünsche sich grundsätzlich mehr Kapazität, «um alle nach Hilfe rufenden Familien bestmöglich begleiten zu können».
Corona-bedingt konnte die Hauptversammlung nicht im gewohnten Rahmen stattfinden; über die Geschäfte wurde schriftlich abgestimmt. Aus dem MVB-Vorstand zurückgetreten ist nach fünf Jahren Manuela Becker. Wiedergewählt wurden Präsidentin Carmen Mühlemann, Vizepräsidentin Jasmin Bauer und Finanzfachfrau Carmen Gallati; neu in den Vorstand ziehen Stefanie Hefti und Kety Eberle ein.
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