Im Glarnerland steigt die Waldbrandgefahr
Das warme und trockene Wetter der letzten Tage sorgt für Waldbrandgefahr. Während in Graubünden das Feuermachen verboten ist, mahnt die Glarner Regierung zu Vorsicht.
Das warme und trockene Wetter der letzten Tage sorgt für Waldbrandgefahr. Während in Graubünden das Feuermachen verboten ist, mahnt die Glarner Regierung zu Vorsicht.
Die Glarner Regierung beurteilt die Waldbrandgefahr wegen des warmen und trockenen Frühlingswetters als erheblich. In einer Mitteilung mahnt das Bau- und Umweltdepartement deshalb zu Vorsicht beim Umgang mit Feuer, Feuerwerk und Zigaretten. Gemäss Waldgesetz sei das Feuermachen im Wald nur in offiziellen und befestigten Feuerstellen erlaubt.
Wer ein Feuer entfacht, solle dieses immer beobachten und mögliche Funken sofort löschen. Ausserdem müsse die Feuerstelle vollständig gelöscht verlassen werden. Weil es bis nach Ostern warm und trocken bleibt, werde die Lage nach den Feiertagen nochmals neu beurteilt. Die Waldbrandgefahr steige aber tendenziell weiter.
Feuerverbot in Graubünden
Bereits Ende März hatte die Bündner Regierung ein vorsorgliches Feuerverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet erlassen. Grund war damals noch nicht die hohe Waldbrandgefahr, sondern das Coronavirus. Polizei, Zivilschutz, Feuerwehr und Militär seien schon genug beschäftigt, liess die Regierung damals mitteilen. In der aktuellen Lage sei zum Beispiel bei einem Brand nicht davon auszugehen, über genügend Helikopterpiloten und Einsatzkräfte der Armee sowie vom Zivilschutz verfügen zu können.
Am Dienstag sprach der Bund dann wegen hoher Waldbrandgefahr seinerseits ein Feuerverbot für die Kantone Tessin und Graubünden aus.
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