Glarus will sich - weiterhin - im Kampf gegen Klimaveränderung engagieren
Klimaveränderung und Klimaschutz sind für den Kanton Glarus wichtige Themen. Dies schreibt die Glarner Regierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation zum «Bericht Klimaveränderung». Sie stellt darin verschiedene Herangehensweisen und Ideen vor, wie künftig mit dem Thema umgegangen werden kann.
Klimaveränderung und Klimaschutz sind für den Kanton Glarus wichtige Themen. Dies schreibt die Glarner Regierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation zum «Bericht Klimaveränderung». Sie stellt darin verschiedene Herangehensweisen und Ideen vor, wie künftig mit dem Thema umgegangen werden kann.
Klima-Demos auf der ganzen Welt, Greta Thunberg als neue Jugend-Ikone und ein prognostizierter Grünrutsch bei den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober – dem Thema Klimawandel, und vor allem dessen Bekämpfung, kann sich niemand entziehen, auch nicht die Glarner Regierung. Im Februar wurde der «Bericht über den Umgang mit der Klimaveränderung im Kanton Glarus» verabschiedet. Als Reaktion darauf wurde im Juni die Interpellation «Bericht Klimaveränderung - wie weiter?» im Landrat eingereicht. Nun äussert sich die Regierung zu den Fragen der Interpellanten.
Frage Interpellanten:
Wie gedenkt der Regierungsrat die vorgegebenen Massnahmen konkret umzusetzen? Der Bund stellt den Kantonen ein Arbeisthilfe zur Verfügung. Gedenkt der Kanton etwas vergleichbares für die Gemeinden zu erstellen? Bis wann wäre damit zur rechnen?
Antwort Regierungsrat:
Im erwähnten Bericht ist für jede einzelne Massnahme ein Zeithorizont und eine Zuständigkeit vermerkt. Die Bearbeitung aller Massnahmen wird sich bis in das Jahr 2021 erstrecken. Einige der Massnahmen stellen auch Daueraufgaben dar. Der Kanton bietet den Gemeinden gerne die notwendige Unterstützung bei ihren Arbeiten an. Eine Arbeitshilfe oder fachliche Unterstützung kann die zuständige Verwaltungsstelle bis im Frühjahr 2020 in Aussicht stellen.
Frage Interpellanten:
Mit einer Ausnahme dienen alle vorgeschlagenen Massnahmen dem Schutz vor durch die Klimaveränderung zu erwartenden Bedrohungen. Wir vermissen konkrete Massnahmen, welche der Klimaveränderung entgegenwirken. Zieht der Regierungsrat in Erwägung, eine Kommission bezüglich Klimaschutzmassnahmen ins Leben zu rufen, welche es erlauben würde, im Landrat eine Klimadebatte durchzuführen?
Antwort Regierungsrat:
Das Energiekonzept 2012 definiert Massnahmen zur Verminderung des Ausstosses von kIimaaktiven Gasen. Die Realisierung der Massnahmen ist im Zeitraum von 2010 bis 2020 vorgesehen. Für die nachfolgende Zeitperiode muss ein neues Konzept erarbeitet werden, das durchaus auch Massnahmen zur Einbindung von CO2 in neu gebildetem Wald, in revitalisierten Mooren oder in Böden enthalten könnte.
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