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Zeigen, was man kann

Bei den Swissskills bekommen junge Berufsabsolventen die Chance, ihr Können zu beweisen. Mit Michael Koch und Stefanie Scheurer sind auch zwei Glarner mit dabei, beide Bäcker-Konditor von Beruf.

Südostschweiz
21.08.18 - 04:30 Uhr
Leben und Freizeit
Die Jury: Fachleute bewerten die Arbeiten der jungen Berufsabsolventen.Pressebild
Die Jury: Fachleute bewerten die Arbeiten der jungen Berufsabsolventen.Pressebild

von Linda Hottinger

Vom 12. bis 16. September 2018 treffen sich in Bern die besten jungen Berufsleute aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung zu den zweiten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften. Die Swissskills 2018 bieten 75 Berufen diese Möglichkeit. Mit dabei werden auch die beiden Glarner Stefanie Scheurer (18 Jahre) und Michael Koch (21) sein (siehe fünf Fragen linke und rechte Spalte).

Die Lehrbetriebe können ihre jungen Talente ins Rennen schicken. Jeder der 60 involvierten Berufsverbände hat dabei seine eigenen Qualifikationskriterien. «Es gibt regionale Qualifikationsverfahren, Bewerbungsverfahren, manche Berufsverbände setzen eine Mindestnote voraus. Es ist sehr unterschiedlich», erklärt der Medien- und Kommunikationschef der Swissskills 2018, Roland Hirsbrunner. Als Veranstalter stellt Swissskills die Fläche zur Verfügung, die Durchführung des Wettbewerbs ist Sache des jeweiligen Berufsverbandes. «Die Teilnehmer arbeiten am Wettbewerb ganz normal. Sie absolvieren Aufgaben, die sie auch im Betrieb machen würden», fügt er hinzu. Der Wettbewerb sei keine Show, sondern ein seriöses Arbeitsumfeld.

Berufmeisterschaften gibts bereits seit 50 Jahren

Viele Berufsverbände führen jährlich Schweizer Meisterschaften durch. Generell gibt es Berufsmeisterschaften seit über 50 Jahren. «Unter dem Begriff Swissskills finden seit vielen Jahren Schweizer Berufsmeisterschaften statt – in der Regel dezentral für jeden Beruf einzeln. Erst zum zweiten Mal nach 2014 finden zentrale Berufsmeisterschaften statt: Meisterschaften von 75 Berufen zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Diese Veranstaltung nennt sich Swissskills 2018», erläutert Roland Hirsbrunner.

Die Teilnehmer sind meistens Leute, welche kurz vor dem Lehrabschluss stehen, oder die Lehre gerade abgeschlossen haben.

Welche Kantone stark vertreten sind, hat unter anderem mit der Grösse zu tun. «Proportional zur Bevölkerungszahl sind die ländlichen Gebiete sicher in der Überzahl», so Hirsbrunner. Die Deutschschweiz sei dabei stärker vertreten als die Westschweiz. «Unser Ziel ist es, Berufsmeisterschaften mit den Swissskills 2018 auch in der Westschweiz stärker zu etablieren», erklärt Roland Hirsbrunner.

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