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Textildüfte der Empa sollen Wäschen ohne Weichspüler überstehen

Es ist der Traum jeder Hausfrau und jedes Hausmannes sowie der Alptraum jedes Weichspüler-Herstellers: Fasern, die dauerhaft duften, auch noch nach mehrmaligem Waschen. An der Schweizer Forschungsanstalt Empa sind zwei Verfahren entwickelt worden, die das ermöglichen.

Agentur
sda
Donnerstag, 13. Februar 2020, 11:55 Uhr Zürich
Monatelang in einem duftenden Lavendelfeld liegen: Empa-Forscher machen dieses olfaktorische Erlebnis mit neu entwickelten Stofffasern möglich. (zVg)
Monatelang in einem duftenden Lavendelfeld liegen: Empa-Forscher machen dieses olfaktorische Erlebnis mit neu entwickelten Stofffasern möglich. (zVg)
Pressebild Pixabay

Rosen, Lavendel, Nelken, Vanille, Ananas oder Mango: Röhrenförmige Kerne von Fasern können in einem vom Forscher Rudolf Hufenus erarbeiteten Prozess mit beliebigen Duftstoffen befüllt werden. Bisher konnten nur kurze Fasern in zwei Arbeitsschritten mit einer Füllung versehen werden. Hufenus' Erfindung füllt die Fasern schon während ihrer Herstellung durch Schmelzspinnen, und ihre Länge ist auch viel ausgedehnter.

Die Düfte werden langsam freigegeben und strömen fortlaufend durch die gasdurchlässige Umhüllung der polymeren Fasern, so dass die daraus bestehenden Stoffe auch nach mehreren Waschgängen noch fein riechen. Die Fasern haben alle wünschbaren Eigenschaften für Textilien und können ohne Aromaverlust gefärbt und weiterverarbeitet werden, erläutert Hufenus vom Advanced Fibers Lab der Empa in St. Gallen.

Wäscheduft wie teures Parfum

Ein anderes Verfahren der dauerhaften Beduftung haben Giuseppino Fortunato und Nicolas Luisier vom Biomimetic Membranes and Textiles Lab in St. Gallen entwickelt, wie die Empa mitteilt: Die Forscher schlossen die Düfte in kleine Kapseln aus hautfreundlichen Polymeren ein.

Auch diese Wohlgerüche entströmen den Stoffen kontinuierlich und über sehr lange Zeit. Wie bei guten Parfums geben sie zunächst die Kopfnote frei, in späteren Phasen die Herznote und gegen Schluss die Basisnote.

Derzeit entwickelt Fortunato ultradünne Membrane aus abbaubaren Biopolymeren, in denen die Duftkapseln wie Perlenketten aufgereiht sind. «Mit dieser Struktur geben die Fasern nur geringe Duftmengen, dafür über Monate hinweg ab», wird der Forscher in der Mitteilung zitiert.

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sda/SO schreiben:
Es ist der Traum jeder Hausfrau und jedes Hausmannes:
Fasern, die dauerhaft duften, auch noch nach mehrmaligem Waschen.
Wäscheduft wie teures Parfum
Ich schreibe:
Das sind Fake-News. Zumindest für Gesundheitsbewusste wie mich gilt:
Bitte nicht NOCH mehr Chemie!
Weichspüler sind total unnötig.
Synthetische Düfte sind grundsätzlich unerwünscht, ungesund, Parfüm kann auch emotional abstossen (oder zu Atemnot im Lift führen).
Angenehm/gesund ist Sauberkeit only (ich verwende SONAL Color Waschpulver) und an reiner Luft getrocknet, das ist der "Duft". Sauberkeit bedeuet eigentlich, nach nichts zu riechen.
https://www.codecheck.info/drogerie_toilettartikel/waschen_reinigen/was…
Leider sind die heutigen Chemie-Booster-Waschmittel/Weichspüler derart penetrant, dass ich es in der Mehrfamilienhaus-Waschmaschine unfreiwillig abkriege, obwohl ich die Maschine vorher säubere – man kriegt das Zeug kaum noch weg. Die haben nicht umsonst Namen wie beispielsweise UNSTOPPABLES (Lenor).
Die Umwelt "dankt", insbesondere solcher industriefreundlicher Berichterstattung.
Stattdessen fordert der Schweizer Professor Nordborg: Konsumstreik.