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VW steigert US-Absatz kräftig - Daimler und Audi im Minus

Volkswagen bleibt auf dem US-Automarkt dank der gefragten SUV«s Atlas und Tiguan sowie dem neuen Jetta auf Erfolgskurs. Im Mai stiegen die Verkäufe von Neuwagen mit dem VW-Logo im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 35»702 Stück.

Agentur
sda
Dienstag, 04. Juni 2019, 01:03 Uhr Herndon
Der VW-Konzern hat nach dem Abgasskandal in den USA wieder etwas Fuss bei den Konsumenten gefasst. (Archivbild)
Der VW-Konzern hat nach dem Abgasskandal in den USA wieder etwas Fuss bei den Konsumenten gefasst. (Archivbild)
KEYSTONE/EPA DPA FILE/FRISO GENTSCH

Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Auch der BMW-Konzern setzte im vergangenen Monat mehr Autos bei der insgesamt eher zurückhaltenden US-Kundschaft ab. Derweil mussten Daimler und Audi Absatzrückgänge verkraften.

VW setzte seine Aufholjagd in den USA, wo die Verkäufe nach dem Abgasskandal zeitweise eingebrochen waren, mit beschleunigtem Tempo fort. Auf Jahressicht ergibt sich ein Absatzplus von 6,2 Prozent. VWs Tochter Audi hingegen verkaufte im Mai 2,2 Prozent weniger Autos als im Vorjahreszeitraum. Der ebenfalls zum Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche meldete ein Mini-Plus von 0,1 Prozent.

Minis nicht mehr gefragt

Daimler erlitt zwar ein weiteres Absatzminus, konnte die Talfahrt auf dem US-Automarkt aber deutlich verlangsamen. Die Verkäufe sanken um 0,5 Prozent auf 30«048 Fahrzeuge. Im Vormonat hatte der Rückgang noch fast 15 Prozent betragen. Der deutsche Oberklassen-Rivale BMW schaffte mit seiner Kernmarke im Mai einen 1,7-prozentigen Zuwachs auf 27»109 Neuwagen. Der Absatz der Tochter Mini brach um ein Drittel ein.

Insgesamt kühlt sich die Autokonjunktur in den USA schon länger ab. Einer vorläufigen Schätzung des Fachblatts «Automotive News» zufolge gab es im Mai branchenweit bereits den fünften Monat in Folge einen Rückgang. Mit minus 0,1 Prozent fiel dieser jedoch wesentlich geringer aus als von Analysten erwartet. Grossen Herstellern wie Fiat Chrysler und Toyota gelangen deutliche Zuwächse. Die US-Branchenführer General Motors und Ford legen ihre Zahlen nur noch im Quartalstakt vor.

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