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Feuz verteidigt Abfahrts-Kugel – beide Bündner in den Top 10

Dominik Paris hat auch die letzte Abfahrt des Winters gewonnen. Der Italiener triumphierte am Weltcup-Finale in Soldeu vor Kjetil Jansrud und Otmar Striedinger. Beat Feuz (6.) sicherte sich die kleine Kristallkugel. Aus Bündner Sicht wussten Mauro Caviezel (4.) als bester Schweizer und Carlo Janka (9.) zu überzeugen.

Südostschweiz
Mittwoch, 13. März 2019, 11:18 Uhr Ski alpin
Beat Feuz ist zum zweiten Mal in Serie der Abfahrts-König.
KEYSTONE

Bei windigen Verhältnissen hat sich Dominik Paris in der letzten Abfahrt des Winters 34 Hundertstel vor dem Norweger Kjetil Jansrud und 41 Hundertstel vor dem Österreicher Otmar Striedinger durchgesetzt. Der Domleschger Mauro Caviezel verpasste als bester Schweizer das Podium als Vierter um sechs Hundertstel, Beat Feuz wurde Sechster und verteidigte seinen Disziplinensieg aus dem Vorjahr erfolgreich.

Es war dies Paris' dritter Sieg in Folge in einer Weltcup-Abfahrt und der vierte in diesem Winter. Die kleine Kristallkugel als Krönung seiner vorzüglichen Saison blieb ihm aber wegen der bestechenden Konstanz von Feuz verwehrt.

Versönlicher Abschluss für Janka

Feuz klassierte sich in Andorra zwar zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison neben dem Abfahrts-Podest. Als Sechster brachte er seine Reserve von 80 Punkten in der Disziplinenwertung aber souverän über die Runden. Dank sechs Podestplätzen und zwei sechsten Rängen sicherte sich der Emmentaler zum zweiten Mal in Folge die kleine Kristallkugel in seiner Paradedisziplin.

Versöhnlich endete der Winter für Carlo Janka. Der gefallene Gesamtweltcupsieger von 2009/10 schaffte in seinem letzten Rennen der Saison als Neunter seinen ersten Top-10-Platz der Saison. Junioren-Weltmeister Lars Rösti holte als Fünfzehnter seine ersten Weltcup-Punkte. (sda/so)

Soldeu (AND). Weltcup-Finale. Abfahrt der Männer: 1. Dominik Paris (ITA) 1:26,80. 2. Kjetil Jansrud (NOR) 0,34 zurück. 3. Otmar Striedinger (AUT) 0,41. 4. Mauro Caviezel (SUI) 0,47. 5. Vincent Kriechmayr (AUT) 0,48. 6. Beat Feuz (SUI) 0,64. 7. Josef Ferstl (GER) 0,69. 8. Aleksander Kilde (NOR) 0,71. 9. Carlo Janka (SUI) 0,75. 10. Travis Ganong (USA) 0,77.

11. Matthias Mayer (AUT) 0,86. 12. Matthieu Bailet (FRA) 1,08. 13. Johan Clarey (FRA) und Hannes Reichelt (AUT) je 1,11. 15. Lars Rösti (SUI) 1,21. Ferner (ohne Weltcuppunkte): 22. Gilles Roulin (SUI) 2,35. - 22 Fahrer gestartet, 22 klassiert.

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