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Grosse Hürden für Schweizer in Gstaad

Grosse Hürden für Schweizer in Gstaad

Das Swiss Open Gstaad wird am Montag mit mindestens vier Schweizern im Hauptfeld fahrt aufnehmen. Auf Dominic Stricker würde schon in der 2. Runde ein grosser Prüfstein warten.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
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Roberto Bautista Agut könnte in der 2. Runde zum Härtetest für Dominic Stricker werden
Roberto Bautista Agut könnte in der 2. Runde zum Härtetest für Dominic Stricker werden
KEYSTONE/AP/Alberto Pezzali

Das 18-jährige Talent, das in Gstaad wie Leonardo Riedi (ATP 748) und Johan Nikles (ATP 435) von einer Wildcard profitiert, trifft in der Startrunde auf den 25-jährigen Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 105). Übersteht Stricker, die Weltnummer 280, die nicht einfache Startaufgabe, bekäme es der Linkshänder in der 2. Runde mit dem an zweiter Stelle gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut zu tun.

Die Nummer 14 der Welt erreichte zuletzt in Wimbledon die Achtelfinals und hat noch nie in dieser Saison auf Sand den Start in ein Turnier vermasselt. Für Stricker geht es in Gstaad derweil darum, eine eindrucksvolle Serie auf höchster Stufe zu verlängern. In seinen ersten beiden ATP-Turnieren in Genf und Stuttgart schaffte es der Youngster jeweils in die Viertelfinals.

Von den vier bereits im Haupttableau stehenden Schweizern - mit Sandro Ehrat könnte ein Fünfter den Sprung über die Qualifikation schaffen - steht Riedi zum Auftakt vor der grössten Hürde. Der 19-Jährige misst sich in der Startrunde mit dem argentinischen Top-50-Spieler, Federico Delbonis. Marc-Andrea Hüsler, der es über das Klassement ins Hauptfeld schaffte, startet gegen Feliciano Lopez (ATP 90) ebenfalls als klarer Aussenseiter ins Sandplatzturnier in der Heimat.

Nikles winkt derweil ein Duell mit einem Qualifikanten. Auf den Einzug ins Hauptfeld darf sich aus Schweizer Sicht Ehrat (ATP 397) nach der 1. Runde berechtigte Hoffnungen machen. Den ersten Schritt in der Qualifikation absolvierte der 30-Jährige gegen den Letten Ernests Gulbis, den Halbfinalisten des French Open 2014, mit 6:3, 6:4 souverän.

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