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Ackermann gewinnt Sprint, Bennett zurückversetzt

Der Deutsche Pascal Ackermann gewinnt die wie erwartet im Massensprint entschiedene 9. Etappe der Vuelta über 157,7 flache Kilometer von Castrillo del Val nach Aguilar de Campoo.

Agentur
sda
Donnerstag, 29. Oktober 2020, 20:45 Uhr Rad
Als Sprinter nicht zu bezwingen: der Ire Sam Bennett
Als Sprinter nicht zu bezwingen: der Ire Sam Bennett
KEYSTONE/EPA/Kiko Huesca

Ackermann fuhr nicht als erster über die Ziellinie, der vermeintliche Sieger und Topfavorit Sam Bennett jubelte allerdings vergeblich. Der Ire, der an der Tour de France zwei Etappen und die Punktewertung gewonnen und auch an der Vuelta in der 4. Etappe triumphiert hatte, bahnte sich zu Beginn des Sprints etwas zu energisch den Weg an die Spitze frei. Er wurde deshalb ans Ende des grossen ersten Feldes versetzt.

So konnte sich Ackermann über seinen ersten Etappensieg an der Vuelta freuen, nachdem er im letzten Jahr zwei Teilstücke des Giro d'Italia für sich entschieden hatte. Der Sieg ist einiges wert, denn die Chancen für die Sprinter sind an dieser Vuelta, bei der nur 4 von 18 Etappen als flach eingestuft sind, rar.

Im Gesamtklassement gab es keine Verschiebungen. Es führt nach wie vor der Ecuadorianer Richard Carapaz (Ineos), 13 Sekunden vor dem Slowenen Primoz Roglic. Der Titelverteidiger von Jumbo-Visma verbrachte im Norden Spaniens einen angenehmen 31. Geburtstag und liess sich auch von einem Defekt 12 km vor dem Ziel nicht aus der Ruhe bringen. Die Schweizer traten nicht in Erscheinung, Gino Mäder kam mit dem Hauptfeld an und belegt nach wie vor den 21. Gesamtrang.

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Für mich hätte Bennett gewonnen. Das andere ist an den Haaren herangezogen.Trotzdem ist die Vuelta ein interessantes Radrennen.Das vermutlich zwischen Carapaz und Roglic ausgetragen wird am Schluss.Beides extrem starke Bergfahrer.Wenn man nicht stark am Berg ist, wird man nie eine Rundfahrt gewinnen können.