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Teilnehmerrekord trotz Corona-Auflagen

Von Freitag bis Sonntag hat rund um Silvaplana und St. Moritz zum fünften Mal das Mountainbike-Rennen Engadin Bike Giro stattgefunden. Die Corona-Auflagen hinderten die Organisatoren nicht daran, einen neuen Teilnehmerrekord vermelden zu dürfen.

Südostschweiz
Montag, 13. Juli 2020, 11:08 Uhr Engadin Bike Giro
In den Engadiner Bergen fand am Wochenende zum fünften Mal der Engadin Bike Giro statt.
PRESSEBILD/SAUSER EVENT GMBH

470 Athletinnen und Athleten aller Altersklassen haben den diesjährigen Engadin Bike Giro bestritten. Wie die Organisatoren in einer Medienmitteilung bekannt gaben, ist diese Zahl bei der fünften Austragung des Mehretappen-Mountainike-Rennens gleichbedeutend mit einem neuen Rekord. Bislang seien jeweils zwischen 300 und 400 Teilnehmer gezählt worden.

«Es war eine tolle Stimmung das ganze Wochenende über. Jeder hatte wieder richtig Bock. Das macht einfach Spaß», liess sich OK-Chef Kai Sauser im Schreiben an die Medien zitieren.

Siege für U23-Weltmeisterin Alessandra Keller ...

Am meisten Grund zur Freude aufseiten der Teilnehmenden hatte bei den Frauen U23-Weltmeisterin Alessandra Keller. Die 24-Jährige entschied alle drei Etappen für sich, womit sie die Gesamtwertung überlegen gewann. Keller siegte in einer Gesamtzeit von 9:33:37 Stunden knapp zwanzig Minuten vor Linda Indergand. 

«Ich hab nicht damit gerechnet, dass der Gesamtsieg so deutlich sein wird. Aber ich habe mich im Vorhinein sehr gut gefühlt und konnte trotz Corona gut trainieren. Für mich war es wirklich mal Zeit, auch nach meiner Verletzung letztes Jahr, dass ich mein Potential voll abrufen kann», sagte Keller.

... und den Rheinecker Simon Vitzthum

Bedeutend knapper waren die Abstände bei der Männer-Konkurrenz, bei der der Gesamtsieg an den Rheinecker Simon Vitzthum ging. Vitzthum war am Sonntag mit nur einer Sekunde Vorsprung auf Lukas Flückiger zur dritten Etappe über 64,4 Kilometer und 1992 Höhenmeter gestartet. Ein zweiter Platz – 1:58 Minuten hinter Tagessiger Daniel Geismayer – reichte Vitzthum am Ende aber aus, um die Gesamtwertung mit 37 Sekunden Vorsprung auf Flückiger für sich zu entscheiden.  

Flückiger zollte der Leistung des 25-Jährigen großen Respekt: «Ich gönne Simon den Gesamtsieg. Er war sehr stark und hat konstant sehr gute Leistungen geliefert. Er ist in guter Form.» Flückiger, der selbst gerne die Gesamtwertung gewonnen hätte, bekundete im letzten Teil des langen Anstiegs Magenprobleme und musste Vitzthum ziehen lassen. (krt)

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