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Schlusslicht Thun verpflichtet Rückkehrer Bertone

Nach einer Saison beim FC Cincinnati in der nordamerikanischen Major League Soccer kehrt Leonardo Bertone in die Schweiz zurück. Der 25-jährige Mittelfeldspieler unterschreibt bei Schlusslicht Thun.

Agentur
sda
Montag, 13. Januar 2020, 16:57 Uhr Fussball
Leonardo Bertone steht ab der Rückrunde wieder vermehrt im Fokus der Schweizer Medienvertreter
Leonardo Bertone steht ab der Rückrunde wieder vermehrt im Fokus der Schweizer Medienvertreter
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Thun ist für den in Wohlen bei Bern aufgewachsenen Bertone die zweite Profistation in der Schweiz. Im Berner Oberland unterschrieb er einen Vertrag für die nächsten zwei Jahre. Von 2014 bis Ende 2018 hatte Bertone 179 Pflichtspiele für die Young Boys absolviert, bei denen er bereits im Nachwuchs gespielt hatte. Bei YB gehörte er zum Kader der Meistermannschaften der Saisons 2017/18 und 2018/19.

Im Berner Oberland soll der im Thuner Communiqué als Wunschtransfer betitelte Bertone den langwierigen Ausfall von Captain Dennis Hediger abfedern. Bertone sei aufgrund seiner Berner Wurzeln einer, «der auch menschlich» sehr gut zum FC Thun passe, liess sich Sportchef Andres Gerber zitieren. Zudem soll die Erfahrung Bertones dabei helfen, die Mannschaft von Marc Schneider zu stabilisieren.

Nach der Vorrunde liegen die Berner Oberländer mit fünf Punkten Rückstand auf das Zweitletzte Neuchâtel Xamax am Tabellenende. Neben dem schwächsten Angriff (16 Tore) stellten sie zudem die schwächste Abwehr (40 Gegentore).

YB verlängert mit Bürgy

Bertones Ex-Klub YB hat derweil den Vertrag mit Nicolas Bürgy verlängert. Der 24-jährige Verteidiger bleibt dem Meister aus Bern voraussichtlich bis Sommer 2023 erhalten.

Nach leihweisen Gastspielen bei Aarau, Thun und Wohlen kam der frühere YB-Junior in dieser Saison zu 17 Einsätzen in der ersten Mannschaft der Berner, die besonders in der Abwehr mit diversen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatten. Wie YB in einer Mitteilung schrieb, ist die sportliche Leitung überzeugt, dass Bürgys Potenzial «noch nicht restlos ausgeschöpft ist».

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