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Zwei weitere Schweizer Medaillen an den Jugend-Winterspielen

Die Schweizer Delegation sammelt an den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne weiter fleissig Medaillen. Am 4. Wettkampftag resultierten im Riesenslalom der Männer gleich zwei Podestplätze.

Agentur
sda
Montag, 13. Januar 2020, 19:40 Uhr Allgemeines
An den Jugend-Winterspielen resultierten für Sandro Zurbrügg (rechts) und Luc Roduit im Riesenslalom Silber und Bronze
An den Jugend-Winterspielen resultierten für Sandro Zurbrügg (rechts) und Luc Roduit im Riesenslalom Silber und Bronze
KEYSTONE/JCB

Auch wenn die dreifache Medaillengewinnerin Amélie Klopfenstein einen rennfreien Tag genoss, durften sich die Schweizer Alpinen erneut über den Gewinn von Edelmetall freuen. Hinter dem österreichischen Sieger Philip Hofmann sicherten sich Sandro Zurbrügg und Luc Roduit Silber und Bronze. Das Duo verbesserte sich im zweiten Durchgang mit der exakt gleichen Laufzeit noch um fünf Plätze und sorgte damit für die Schweizer Medaillen neun und zehn. Für Roduit war es nach Bronze im Super-G die zweite Medaille an den Jugend-Winterspielen. Pech bekundete der Bündner Silvano Gini, der nach dem ersten Lauf auf Platz 5 liegend disqualifiziert wurde.

Kein Schweizer Tag bei den Skitourenläufern

Einen weiteren Medaillengewinn hatte auch das Schweizer Skitourenrennteam im Vorfeld der Sprintrennen angepeilt. Allerdings kamen weder Robin und Thomas Bussard bei den Jungs, noch Thibe Deseyn und Caroline Ulrich bei den Frauen so richtig in Fahrt. Vor allem die Bussard-Zwillinge wurden ihrer Favoritenrolle nach ihrem Erfolg am Freitag im Einzelrennen, als Thomas vor Robin siegte, nicht gerecht. Beide scheiterten nach Missgeschicken beziehungsweise Unkonzentriertheiten im Halbfinal. Auch Thibe Deseyn, die am Freitag hinter Ulrich Silber gewonnen hatte, schied im Halbfinal aus. Caroline Ulrich qualifizierte sich hingegen souverän für den Final der Top 6. Dort ereilte die Waadtländerin jedoch ähnliches Pech wie die Bussard-Zwillinge. Sie stolperte gleich nach dem Startsignal über den Stock der Italienerin Erika Sanelli und musste die Konkurrenz entscheidend ziehen lassen. Am Ende resultierte für Ulrich Rang 6.

Sieg der Curler in Champéry, Stimmung in Lausanne

In Champéry, wo die Curling-Wettbewerbe der Olympischen Jugendspiele stattfinden, zeigt sich das Schweizer Mixed Curling Team nach wie vor in bestechender Form. Jan Iseli, Xenia Schwaller, Maximilian Winz und Malin Da Ros setzten sich trotz starker Gegenwehr des Teams aus Dänemark mit 6:4 durch und gewannen auch das vierte Gruppenspiel. Nach diesem Erfolg ist die Schweizer Equipe bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Brasilien für die Viertelfinals qualifiziert.

Derweil herrschte bei den Eiskunstlauf-Wettbewerben in der Lausanne Skating Arena erneut eine fantastische Stimmung. Diesmal waren es in erster Linie die zu Tausenden angereisten Schulkinder aus Lausanne und dem Kanton Waadt, die die jungen Sportlerinnen und Sportler und insbesondere das Schweizer Eistanzduo Gina Zehnder/Beda-Leon Sieber und die Schweizer Eiskunstläuferin Anaïs Coraducci anfeuerten. War Zehnder und Sieber am Samstag im ersten Teil ihres Wettbewerbs die Nervosität noch anzumerken gewesen, zeigten die beiden am Montag eine überzeugende Leistung. Bei äusserst starker Konkurrenz belegte das Duo, das erst seit einem Jahr zusammen tanzt, den 12. Platz. Ähnlich erging es in der Kür der Frauen Anaïs Coraducci. Die Freiburgerin verbesserte sich vom 13. in den 10. Rang.

Richtig lanciert wurden die Olympischen Jugend-Winterspiele am Montag auch im Wettkampfort St. Moritz. Auf dem gefrorenen St. Moritzersee fand im Eisschnelllauf der Männer das Rennen über 1500 m statt. Der Baselbieter Flavio Gross erreichte dabei Platz 24.

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