Nahtlose Anschlusslösung für die Tagesfamilien in Rapperswil-Jona
Neuigkeiten aus der Politik, aktuelle Ereignisse oder was sonst in Rapperswil-Jona bewegt: Hier bleibt ihr über alles Wichtige aus der Rosenstadt auf dem Laufenden.
Neuigkeiten aus der Politik, aktuelle Ereignisse oder was sonst in Rapperswil-Jona bewegt: Hier bleibt ihr über alles Wichtige aus der Rosenstadt auf dem Laufenden.
Ticker
Nahtlose Anschlusslösung für die Tagesfamilien in Rapperswil-Jona
Die Stadt Rapperswil-Jona hat die Organisation der Tagesfamilien neu geregelt: Ab Dezember übernimmt der Verein Tagesfamilien Zürcher Oberland (TFZO). Wie die Stadt in ihrer Medienmitteilung vom Dienstagmorgen schreibt, bleiben so bestehende Betreuungsverhältnisse ohne Unterbruch bestehen, und Tageseltern können ihre Tätigkeit weiterführen, sofern sie dies wünschen.
Der Verein Tagesfamilien Rapperswil-Jona hatte beschlossen, sich per 30. November 2025 aufzulösen. Der Stadtrat bedauerte diesen Entscheid, setzte sich jedoch umgehend dafür ein, eine Nachfolgelösung zu finden. Tagesfamilien seien ein zentraler Pfeiler der familienergänzenden Kinderbetreuung in der Stadt, heisst es in der Mitteilung: Sie ermöglichten eine individuelle, flexible und qualitativ hochwertige Betreuung, die den Bedürfnissen von Kindern und Eltern gerecht werde. Der Stadtrat freut sich, dass mit TFZO ein erfahrener Partner gefunden werden konnte, der dieses wertvolle Angebot nahtlos weiterführt.
Zusammenarbeit mit erfahrenem Partner
Der Verein Tagesfamilien Zürcher Oberland (TFZO) mit Sitz in Rüti ZH sei seit vielen Jahren in der familienergänzenden Kinderbetreuung tätig, heisst es in der Mitteilung. Er vermittle qualifizierte Tagesfamilien für Kinder ab drei Monaten bis zum Ende der Primarschule und arbeite aktuell mit rund 30 Gemeinden zusammen. Der Verein erfüllt die Qualitätsstandards von «kibesuisse», darunter verpflichtende Grund- und Weiterbildungen für Betreuungspersonen, Hausbesuche sowie pädagogische Begleitung.
Der Stadtrat begrüsst diese Lösung und freut sich auf die Zusammenarbeit. Mit der Übernahme der bestehenden Tagesfamilien werde sichergestellt, dass die Betreuung in einem familiären und qualitativ hochwertigen Umfeld fortgeführt werde und alle kantonalen Vorgaben eingehalten würden.
Neue Beschlüsse vom Stadtrat: Mehr Veloplätze, neue ÖV-Angebote – und mehr
Wie der Stadtrat von Rapperswil-Jona mitteilt, wurden an der Sitzung vom 30. Juni 2025 folgende Themen beraten und beschlossen:
Nachtnetz Zürichsee-Linth: Ausbau wird unterstützt
Der öffentliche Verkehr im Raum Zürichsee-Linth verzeichnet eine hohe Nachfrage im Nachtnetz. Für die Fahrplanperiode 2027 (Fahrplanwechsel Dezember 2026) sind daher Ausbau und Verdichtungen geplant. Im Rahmen der Vernehmlassung im Hinblick auf den Fahrplan 2027 in der Region Zürichsee-Linth wurden die Städte und Gemeinden zur Stellungnahme zu den geplanten Angebotsänderungen eingeladen.
Rapperswil-Jona profitiert von mehreren Verbesserungen, darunter zusätzliche Kurspaare auf Bahn- und Buslinien in den Ortsteilen Jona, Kempraten, Rapperswil und Wagen. Einige Nachtangebote erfüllen noch nicht alle gesetzlichen Vorgaben zur Wirtschaftlichkeit, weshalb zusätzliche Unterstützung durch die Gemeinden notwendig ist. Für Rapperswil-Jona entstehen dadurch Mehrkosten von rund Fr. 27'200.— Franken, wovon ein Teil durch Beiträge Dritter gedeckt wird.
Der Ausbau soll die Mobilität in der Region weiter verbessern und den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden. Der Stadtrat unterstützt deshalb den geplanten Ausbau des Nachtnetzes für die Region und nimmt die Mehrausgaben im Budget 2027 auf.
Agglomerationsprogramm Obersee: Zusätzliche Veloabstellplätze
Der Stadtrat will die Velostationen auf den Schulanlange Hanfländer und Südquartier ausbauen. Für die Erweiterung der Schulanlage Hanfländer sind zusätzliche Abstellplätze für rund zehn Velos sowie ein Scooter-Parkiersystem mit 42 Plätzen geplant. Für die Schulanlage Südquartier sind ein Velounterstand, ein Veloparkingsystem mit acht Plätzen sowie ein Scooter-Parkiersystem mit fünf Plätzen vorgesehen.
Das Gesamtprojekt hat Kosten von insgesamt rund Fr. 100'000.— zur Folge, wobei die tatsächlichen Kosten der Stadt bei rund Fr. 82'000.— liegen. Dies, weil für das Projekt Gelder aus dem Agglomerationsprogramm Obersee beansprucht werden können.
Sanierung St. Wendelinstrasse: Vergabe der Baumeisterarbeiten
Für das Bauprojekt St. Wendelinstrasse, Strassensanierung, Kanalisationssanierung wurde von den Stimmberechtigen der Stadt an der Bürgerversammlung vom 1. Dezember 2022 ein Baukredit in der Höhe von Fr. 600'000.— für die Strassensanierung und Fr. 400'000.— für die Kanalisationssanierung gesprochen. Im Zuge der Projektrealisierung wurden die Baumeisterarbeiten an die Firma De Zanet AG, Kaltbrunn, zum Preis von Fr. 710'000.— vergeben.
Elimination von Mikroverunreinigungen ARA Rapperswil-Jona: Arbeitsvergaben
Für das Bauprojekt «ARA Rapperswil-Jona; Elimination von Mikroverunreinigungen (EMV)» wurde von den Stimmberechtigten der Stadt am 7. September 2023 ein Baukredit in der Höhe von Fr. 4'045'000.— netto gesprochen. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf Fr. 14'575'000.—. Davon übernimmt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) voraussichtlich 75 %. Im Zuge der Projektrealisierung wurden die Elektroninstallationen an die Firma ETAVIS AG, Altendorf zum Preis von Fr. 684'176.80 und die Automation an die Firma Chestonag Automation AG, Seengen, zum Preis von Fr. 269'053.35 vergeben.
Parkplatzbedarfsreglement: Anpassungen im Rahmen der Ortsplanungsrevision
Das Parkplatzbedarfsreglement soll den zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden. Das aktuell gültige Parkplatzbedarfsreglement datiert vom 1. Juni 2010 und wird den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.
Das Gesamtverkehrskonzept der Stadt Rapperswil-Jona (GVK) sieht die Aktualisierung und Überarbeitung des Parkplatzbedarfs-Reglements vor. Eine gleichlautende Forderung wurde auch anlässlich der Bürgerversammlung vom 13. März 2025 im Rahmen der allgemeinen Umfrage kundgetan. Aufgrund der Komplexität wird für die Überarbeitung ein externes Büro beigezogen. Die Firma Planar Raumentwicklung AG, Zürich, wurde mit der Umsetzung beauftragt.
Stadt verlost Kaufrechte für Tageseintritte am Esaf
Vom 29. bis 31. August findet in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) statt. Schwingsportbegeisterte aus Rapperswil-Jona können bei der Stadt Rapperswil-Jona exklusive Kaufrechte für Tagestickets gewinnen. Verlost werden Kaufrechte für insgesamt 27 Eintritte, wie die Stadt mitteilt.
Die Stadt Rapperswil-Jona konnte als Unterstützerin des Anlasses Tickets beziehen. Dem Stadtrat sei es ein Anliegen, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner eine Chance auf einen Besuch am Esaf 2025 haben, heisst es in der Mitteilung. Die Tickets der Stadt würden deshalb zum Originalpreis an die Einwohnerinnen und Einwohner weitergeben. Die Stadt schreibt die Kaufrechte für 27 Tageseintritte zur Verlosung aus. Verlost werden Kaufrechte der Kategorie 1 (Sitzplatz gedeckt, à 145 Franken) sowie der Kategorie 2 (Sitzplatz ungedeckt, à 110 Franken).
So funktioniert es
Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten das Recht zum Kauf eines Tickets. Schwingsportbegeisterte mit Wohnsitz in Rapperswil-Jona können sich bis am 25. Juli über ein Online-Formular für die Verlosung registrieren. Pro Person ist nur eine Anmeldung erlaubt. Die Verlosung erfolgt im Anschluss nach dem Zufallsprinzip. Die Benachrichtigung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt bis spätestens 31. Juli per E-Mail.
Zum Teilnahmeformular: https://forms.office.com/e/0AjapDtPid
Holzwiesstrasse wird am Wochenende gesperrt
Die letzten Bauarbeiten an der Holzwiesstrasse stehen bevor. Wie die Stadt Rapperswil-Jona mitteilt, wird am kommenden Wochenende der Deckbelag im sanierten Strassenabschnitt eingebaut. Für die Arbeiten muss die Holzwiesstrasse für den motorisierten Verkehr vollständig gesperrt werden. Für die Anwohnerschaft stehen Ersatzparkplätze zur Verfügung.
Aus Qualitätsgründen muss der Deckbelag über die gesamte Strassenbreite und ohne Unterbruch eingebaut werden. Die Arbeiten erfolgen vom 4. bis 6. Juli. Sie beginnen am Freitagabend um 20 Uhr und dauern bis spätestens Montagmorgen um 5.45 Uhr. In dieser Zeit wird die Holzwiesstrasse zwischen der SBB-Unterführung und der Tägernaustrasse in beide Richtungen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Ein Verkehrsdienst ist vor Ort im Einsatz.
Während der Bauzeit sei keine Zufahrt zu den Liegenschaften entlang der Holzwiesstrasse und der Grütstrasse möglich, heisst es in der Mitteilung. Die Stadt stellt für diesen Zeitraum kostenlose Ersatzparkplätze beim Vitaparcours, den Schrebergärten und an der Tägernaustrasse zur Verfügung.
Die Buslinie 994 wird am kommenden Wochenende nicht verkehren. Die Zufahrt zum Vitaparcours und zu den Schrebergärten, und damit die Benutzung der Parkplätze, sei von Norden her möglich, so die Stadt. Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende könnten die Baustelle auf den Gehwegen passieren.
Stadtrat will Rechtsstreit zwischen stadtnahen Stiftungen schlichten
Der Stadtrat von Rapperswil-Jona will in einem Rechtsstreit zwischen der Stiftung Alterswohnungen Jona und Rajovita, der Stiftung für Gesundheit und Alter vermitteln. Im Streit zwischen den beiden Institutionen geht es um die einst geplante Nutzung von Räumlichkeiten im Porthof, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag heisst.
Ursprünglich war geplant, dass die Altersstiftung Rajovita im neu gebauten Porthof eine Pflegeabteilung führt und sich dafür bei der Stiftung Alterswohnungen Jona einmietet. Zu dieser Zusammenarbeit kam es nicht, woraufhin Schadenersatzforderungen der Stiftung Alterswohnungen Jona geltend gemacht wurden. Dafür reichte sie Klage am Handelsgericht ein. Davon nahm der neue Ressortvorsteher Gesellschaft, Johannes Kunz, nun Kenntnis und reagiert, heisst es in der Mitteilung weiter.
«Dass sich zwei stadtnahe Stiftungen auf dem Rechtsweg bekämpfen, ist aus Sicht des Stadtrates sehr befremdend», wird dieser zitiert. Die Situation sei verfahren, sagt Stadtpräsidentin Barbara Dillier. Nichtsdestotrotz suche der Stadtrat nun den Dialog und lädt zum runden Tisch ein. Im Juli finden Gespräche statt, an denen sowohl die Stadt als auch die beiden Stiftungen teilnehmen. Dem Stadtrat ist es gemäss Mitteilung ein Anliegen, dass dieser Streit baldmöglichst beigelegt werden kann.
Der Stadtrat hat kürzlich die Ergebnisse der Aktion Cyclomania für die Jahre 2023 und 2024 ausgewertet. Dies schreibt die Stadt Rapperswil-Jona in einer Mitteilung. Cyclomania ist eine Initiative von Pro Velo Schweiz zur Förderung des Langsamverkehrs. Ziel der Aktion war es, die Bevölkerung durch verschiedene Challenges dazu zu motivieren, vermehrt Wege zu Fuss oder mit dem Velo zurückzulegen. Insgesamt nahmen laut Mitteilung bei den zwei Durchführungen 1’100 Personen teil. Die generierten Mobilitätsdaten würden nun analysiert. Sie zeigen gemäss Stadt «eine signifikante Konzentration auf bestimmten Wegverbindungen».
Zur Bestätigung dieser Ergebnisse und zur Erfassung des gesamten Veloverkehrskommens führt die Stadt nun temporäre Verkehrszählungen an 22 neuralgischen Stellen durch. Die Verkehrszählungen finden zwischen Frühling und Herbst 2025 und 2026 statt. Die ersten Messgeräte wurden gemäss Mitteilung letzte Woche aufgestellt und befinden sich an der Hanfländerstrasse, Werkstrasse, Schönbodenstrasse und am Bahnhof Blumenau. Damit kann laut Stadt einerseits die Gesamtmenge des Veloverkehrs erfasst werden, andererseits können Stunden- und Tageswerte ausgewertet werden. «Gleichzeitig werden gezielte Massnahmen zur Verbesserung des Langsamverkehrsnetzes eingeleitet – wie eine umfassendere Beschilderung und die Instandhaltung von Fahrbahnmarkierungen», schreibt die Stadt.
Des Weiteren ist die Stadt Rapperswil-Jona seit Kurzem Partner von bikeable. Auf den Plattformen kann die Bevölkerung sowohl gute als auch weniger gute Beispiele des lokalen Fuss- und Veloverkehrsnetz festhalten. «Jede Eintragung unterstützt die Stadt bei der Verbesserung der Fuss- und Veloinfrastruktur», heisst es in der Mitteilung.
Ab 2026: Gasthof Seefeld übernimmt Gastronomiebetrieb im Rathaus
Nach über einem Jahr Stillstand erhält das historische Rathaus am Hauptplatz wieder einen kulinarischen Ankerpunkt: Die Ortsgemeinde Rapperswil-Jona vermietet die Gastronomiefläche ab dem 1. Januar 2026 an die Gasthof Seefeld Betriebs AG aus Hurden. Die feierliche Eröffnung ist im Februar 2026 geplant. «Mit dieser Vergabe erhält unser Rathaus nicht nur ein neues gastronomisches Gesicht, sondern auch ein bewährtes Qualitätsversprechen aus der Region», wird Michaela Sprotte, Präsidentin der Ortsgemeinde, in einer Medienmitteilung zitiert.
Die Gasthof Seefeld Betriebs AG, unter der Leitung von Thomas Aufdermauer, war bisher erfolgreich in Hurden tätig. Da dieser Standort per Ende 2025 aufgrund einer geplanten Wohnüberbauung geschlossen wird, kommt der Neustart in Rapperswil zur rechten Zeit, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Für viele Stammgäste bedeute das: vertraute Handschrift, neuer Ort – nur wenige Minuten entfernt.
Der neue Betrieb im Rathaus soll ein öffentliches Restaurant mit Mittag- und Abendservice an sieben Tagen die Woche bieten. Ergänzt soll das Angebot durch Bankette für Feierlichkeiten aller Art werden.
Ein starkes Team, ein starkes Zeichen
Der neue Standort werde nicht nur gastronomisch belebt, sondern bringe auch wirtschaftliche Impulse für die Region: Mit dem neuen Betrieb sollen rund 20 Arbeitsplätze und drei Lehrstellen in Rapperswil-Jona entstehen. Das sei ein willkommener Impuls für die lokale Wirtschaft und Berufsbildung. Die bestehende Belegschaft werde weitgehend übernommen. Neben Geschäftsführer Thomas Aufdermauer zählen auch Andrea Bozanja und Corina Bamert zur neuen Betriebsleitung in Rapperswil.
«Wir freuen uns sehr, unsere Gastfreundschaft an einem neuen, geschichtsträchtigen Ort weiterzuführen – mitten in Rapperswil. Für unsere Gäste bleibt der Weg kurz, und sie dürfen sich auf Vertrautes mit frischen Ideen freuen», wird Thomas Aufdermauer in der Medienmitteilung zitiert.
Stadtrat: Grüner Parkplatz, Tempo 30 und neues Hallendach
Der Stadtrat von Rapperswil-Jona gibt per Mitteilung die Beschlüsse und Beratungen von der Sitzung vom 5. Mai bekannt. Der erste betrifft den Parkplatz Tüchelweiher. Mit einer Fläche von rund 4'600 m2 bietet der Parkplatz Tüchelweiher eine der grössten innerstädtischen Fläche. Der Parkplatz ist komplett versiegelt und mit keinerlei hitzemindernden Elementen versehen. Dies soll sich nun ändern: Der Stadtrat hat für die ökologische Aufwertung des Parkplatz Tüchelweiher einen Kredit von 110'000 Franken bewilligt. Damit soll die Fläche teilweise entsiegelt werden, zwischen den Parkplatzreihen sind neue Bäume vorgesehen. Dadurch wird die Temperatur reduziert, das Wasser kann lokal versickern und gleichzeitig wird die Artenvielfalt vergrössert. Mit der Aufwertung des Parkplatz Tüchelweihers setzt die Stadt eine weitere Massnahme zur Erreichung des Netto-Null-Zieles um, welches sie bis spätestens 2050 erreichen will. Dazu hat sie sich in der Gemeindeordnung verpflichtet. Die konkreten Massnahmen sind in der Klima- und Energiestrategie definiert, welche der Stadtrat im Herbst 2024 verabschiedet hat.
Das zweite Geschäft betrifft mögliches Tempo 30 auf der Stampfstrasse. Im Abschnitt Kläranlage/altes Jugendzentrum bis und mit Badi Stampf soll die Einführung von Tempo 30 geprüft werden. Dies fordert eine Petitionärin vom Stadtrat. 204 Personen unterstützen das Anliegen. Die städtische Bevölkerung nutze die Stampfstrasse, um zu Fuss oder mit dem Velo die Sportanlage Grünfeld oder das Strandbad Stampf zu erreichen. Mit den neu entstandenen Quartieren seien zudem vermehrt Klein- und Schulkinder auf dem Strassenabschnitt unterwegs. Derzeit gilt auf dem Strassenabschnitt ein Tempolimit von 50 km/h. Es komme deshalb zu gefährlichen Situationen zwischen den motorisierten Verkehrsteilnehmenden und dem Langsamverkehr. Der Stadtrat hat die Petition zur Kenntnis genommen prüft das Anliegen. Er hat der Petitionärin und ihren Mitunterzeichnenden eine schriftliche Antwort zugesichert.
Ein weiterer Beschluss fällte der Stadtrat bei der Sporthalle Grünfeld. Das Dach der Sporthalle muss teilsaniert werden. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 98'000 Franken bewilligt. Die Abdichtungsbahnen im Dach der Sporthalle weisen Risse auf und sind spröde. Dies hat zur Folge, dass bei Regenfällen das Wasser ins Gebäude gelangt und in die Sporthalle und Umgänge tropft. Als provisorische Massnahme wurden vorerst Auffangwannen installiert.
Green Days 2025: Rapperswil-Jona setzt grüne Zeichen im Stadtraum
Die Stadt beteiligt sich dieses Jahr an den Green Days, einem Projekt des Netzwerk St. Galler Energie. Mit den Aktionstagen, die vom 8. bis 10. Mai stattfinden, will das Netzwerk und seine Partnerinnen und Partner innovative Lösungen für einen klimaneutralen Kanton St. Gallen aufzeigen. Rapperswil-Jona hat dafür drei kleine, aber gezielte Projekte zur Begrünung des öffentlichen Raums umgesetzt. Die Massnahmen stehen gemäss Mitteilung exemplarisch für das städtische Engagement für ein nachhaltiges und lebenswertes Rapperswil-Jona mit mehr Biodiversität. Folgende Beispiele führt die Stadt auf:
Auf dem Stadthofplatz im Zentrum von Rapperswil wurde die Aufenthaltsqualität verbessert. Entstanden ist eine kleine, grüne Oase mitten in der Stadt – ein Ort der Erholung, insbesondere an heissen Tagen. Neue Bäume sorgen künftig für mehr Schatten, der Bodenbelag wurde entsiegelt, um Regenwasser besser versickern zu lassen. Das gespeicherte Wasser kommt unter anderem der grossen Blutbuche in der Mitte des Platzes zugute, die durch Transpiration zur natürlichen Kühlung der Umgebung beiträgt.
An der Bühlerallee wurde das bestehende Rosenbeet neu bepflanzt. Die Massnahme trägt zur Aufwertung der beliebten Flaniermeile entlang des Zürichsees bei und fördert die Biodiversität im Stadtraum. Und nur ein paar Meter weiter, am Fischmarktplatz, ergänzen neu gepflanzte Klematis (Waldreben) das Erscheinungsbild der Pergola. Die Pflanzen sollen in den kommenden Jahren wachsen und künftig natürlichen Schatten spenden.
Die Stadt setzt sich nicht nur im Kontext der Green Days für eine ökologischen Aufwertung und eine nachhaltige Stadtentwicklung ein. Im Hinblick auf die Klimaerwärmung werden verschiedene Projekte zur natürlichen Hitzeminderung und Durchlüftung geprüft und geplant.
So soll sich das Tüchi-Center verändern
Wie geht es mit dem Tüchi-Center weiter? Diese Frage stellt sich wegen einer umfassenden Sanierung, welche von der St. Galler Pensionskasse geplant ist. Als Grundeigentümerin will die Pensionskasse an der Kniestrasse 29 und 31 auf dem Grundstück 791R bauen. Die Überbauung liegt in der Kernzone K5A im Perimeter des Überbauungsplans Tüchi-Center. Mit der Sanierung soll eine Aufstockung auf das bestehende Gebäude realisiert werden. Es sind neun zusätzliche Wohneinheiten geplant, womit neu gesamthaft 33 Wohneinheiten möglich sind.
Um die geplante Nachverdichtung realisieren zu können, sind Anpassungen am bestehenden Sondernutzungsplan Tüchi-Center nötig, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die noch vorhandene Ausnützungsreserve ermöglicht die Umsetzung des vorliegenden Aufstockungsprojekts. Neben der Aufstockung wird die Umgebung aufgewertet und die Anzahl Parkplätze reduziert.
Dem Stadtrat ist es ein wichtiges Anliegen, Interessierte in die Planung einzubeziehen. Als Auftakt zur Mitwirkung findet am Dienstag, 6. Mai 2025 um 18:30 Uhr im Kreuz Jona, Raum Atrium, 8645 Jona eine Informationsveranstaltung statt.
Die Planungsinstrumente für die Mitwirkung liegen von Dienstag, 6. Mai 2025, bis Mittwoch, 4. Juni 2025, im Ressortsekretariat, Raum 210 im 2. OG des Stadthauses zur öffentlichen Einsicht auf. Die Unterlagen können zudem während der Mitwirkungsfrist unter www.mitwirken-rapperswil-jona.ch eingesehen werden. Auf der Webseite können Stellungnahmen erfasst werden.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.