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Die Wochenendbilanz der Stadtpolizei Chur

Die Stadtpolizei Chur ist über das vergangene Pfingstwochenende zu 38 Einsätzen ausgerückt. 22 Lenker wurden wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt.

Südostschweiz
Montag, 01. Juni 2020, 11:23 Uhr Poser und Unfälle
Verkehrskontrolle Tuning
Die Stadtpolizei Chur hatte einiges zu tun am Wochenende.
SYMBOLBILD/THEO GSTÖHL

Im Rahmen von gezielten Verkehrskontrollen auf dem Stadtgebiet wurden 22 Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht, wie die Stadtpolizei Chur in einer Mitteilung schreibt. 19 Lenker verursachten vermeidbaren Lärm, insbesondere in den Nachtstunden und in Wohnquartieren, durch Hochdrehen des Motors und Beschleunigen. Zwei Autofahrer wurden wegen Nichtbeherrschen des Fahrzeuges zur Anzeige gebracht. Zudem bestand bei einem 19-jährigen Fahrzeuglenker Verdacht auf Angetrunkenheit.

Drei Verkehrsunfälle mit Verletzten übers Wochenende auf Stadtgebiet

Am Freitagnachmittag ist es auf der Masanserstrasse zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.

Am Samstag um 11.55 Uhr, ist es auf der Autobahnausfahrt N13 Chur Nord zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Am selben Tag um 13.00 Uhr wurde eine Motorradfahrerin auf der Ringstrasse beim Linksabbiegen von einem hinter ihr vorbeifahrenden Personenwagen gestreift. Dabei verletzte sich die Motorradfahrerin am Bein. Durch die Stadtpolizei Chur wurde ein Zeugenaufruf zur Klärung des genauen Unfallhergangs verfasst.

38 weitere Polizeieinsätze auf dem Stadtgebiet betrafen mehrere Hilfeleistungen, Nachtruhestörungen, Streitereien und Sachbeschädigungen.

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Über die Poser (Zeigefreudigen, Dezibelexhibitionisten) schreibt bluewin.ch:
«Oft handle es sich um Schulversager oder Personen mit schlechten Jobs, erklärt Verkehrspsychologe Urs Gerber.»
Am 1.6.2020 (Nacht SO auf MO) um rund 01:30 Uhr) hörte ich in meinem «Wohnquartier» mindestens vier Mal einen Formel-1-Durchstarter (ja, der nahm immer wieder Anlauf, bevor er dann aber doch rechtzeitig sich verdrückte, nicht mutig).
Die Polizei kann nicht überall sein und erwischt wohl nur einen kleinen Bruchteil. Zudem sind leider die Gesetze viel zu schwach:
https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/poser-und-ihre-protz-autos-viel-…
Zitat bluewin: Forderungen nach sogenannten «Lärmblitzern», um die Bevölkerung vor «mutwilligem Strassenlärm» zu schützen, scheiterten im Zürcher Kantonsparlament dennoch: Es fehle die rechtliche Grundlage. Aus diesem Grund gingen ähnliche Vorstösse auch in anderen Kantonen bachab.
https://www.bluewin.ch/de/newsregional/zuerich/laute-sportwagen-kantons…
Mein Kommentar: Wenn die Legislative (deren Kernkompetenz Gesetzgebung ist) behauptet, sie sei machtlos, weil es keine Gesetze (gesetzliche Grundlage) gegen die Radaurowdies gäbe, dann müssen wir eben ein fähiges Parlament wählen gehen – WIR Opfer!
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2019-01-14/blitzt-es-bald-b…
New York City TUT es:
Wolfgang Reuss
14.01.2019 - 11:59 Uhr
Massnahmen zum Schutz der Gesundheit, gegen unnötigen Lärm (gemäss beispielsweise Polizeigesetz (PG) Chur, Artikel 32, Absatz 3: "In den übrigen Zeiten (d.h. tagsüber) sind alle übermässigen Störungen zu unterlassen, die durch zumutbare Vorkehrungen oder rücksichtsvolles Verhalten vermieden werden können.") finde ich essenziell.
Zeitschrift ZE!TPUNKT (Jan/Febr. 2019, Seite 28): Artikel über erfolgreiche Nulltoleranz der NYC-Police. Beispiel: «Im Rahmen der "Operation Sound Trap" wurden überlaute Motorräder, PKWs mit dröhnender Musik etc. aus dem Verkehr gezogen.»
https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/freiheit-und-kontrolle-was-autop…
https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/mehrere-autoposer-verzeigt-3…