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Passagierzunahme auf der Bernina-Linie fordert die Rhätische Bahn

Der enorme Erfolg der Berninalinie stellt die Rhätische Bahn (RhB) vor einige Herausforderungen. In der Hochsaison wird auf der Strecke die Kapazitätsgrenze erreicht. Mit Reservierungen und neuen halbstündlichen Verbindungen will die RhB die hohe Nachfrage decken.

Agentur
sda
19.11.25 - 10:00 Uhr
Politik
Der enorme touristische Erfolg der Berninalinie vom Engadin ins Puschlav stellt die Rhätische Bahn vor einige Herausforderungen. (Archivbild)
Der enorme touristische Erfolg der Berninalinie vom Engadin ins Puschlav stellt die Rhätische Bahn vor einige Herausforderungen. (Archivbild)
KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

„Auf der Berninalinie ist die Fahrgastzahl pro Kilometer in drei Jahren um 71 Prozent gestiegen“, schrieb die RhB am Mittwoch in einer Mitteilung. An den Wochenenden habe die Auslastung jeweils bei über 100 Prozent gelegen.

Um der stetig steigenden Nachfrage gerecht zu werden, ergreift die RhB verschiedene Massnahmen. So wird auf der Strecke vom Engadin über den Berninapass ins Puschlav die optionale Sitzplatzreservierung in Regionalzügen eingeführt.

Auch der Fahrplan des Regioexpress zwischen St. Moritz und Tirano in Italien wird angepasst. Langfristig plant die RhB, die Infrastruktur zu modernisieren und neues Rollmaterial anzuschaffen. Auch halbstündliche Verbindungen sind vorgesehen.

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