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Tessiner Regierung fördert die Ausbildung von Gesundheitspersonal

Tessiner Regierung fördert die Ausbildung von Gesundheitspersonal

Die Tessiner Regierung will Auszubildende im Gesundheitsbereich mit einem finanziellen Beitrag unterstützen. Ausserdem sollen der Zugang zu Praktika vereinfacht und Gesundheitsfachleute länger im Beruf gehalten werden, wie die Regierung in einer Mitteilung schreibt.

Agentur
sda
vor 2 Tagen in
Politik
Die Tessiner Regierung stärkt ab 2024 die Ausbildung von heimischem Gesundheitspersonal.
Die Tessiner Regierung stärkt ab 2024 die Ausbildung von heimischem Gesundheitspersonal.
KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI

Die Coronavirus-Pandemie habe gezeigt, dass die Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitsbereich dringend gestärkt werden müsse, sagte Raffaele De Rosa, Vorsteher des Tessiner Departementes für Gesundheit und Soziales auf Anfrage von Keystone-SDA. «Wir müssen unsere Abhängigkeit vom Ausland verringern.»

Insgesamt investiert die Tessiner Regierung ab 2024 jährlich knapp fünf bis sechseinhalb Millionen Franken in die Ausbildung von Gesundheitspersonal, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Konkret wendet die Tessiner Regierung ab 2024 jährlich eine Million Franken in Unterstützungsbeiträge von Auszubildenden auf, wie De Rosa erklärt. Damit solle der Lebensunterhalt von Personen in Ausbildung gesichert werden.

Ausserdem sollen Spitäler und Arztpraxen für das Anbieten von Praktikumsplätzen eine finanzielle Anerkennung erhalten. Konkret soll die Anzahl Praktikumsplätze von 20'000 auf 32'000 erhöht werden, wie De Rosa präzisiert. Auch der administrative Aufwand soll verringert werden, und zwar durch die Schaffung einer neuen Plattform.

Zudem wolle die Regierung mittels verschiedener Projekte das Aussteigen von Gesundheitsfachleuten aus ihrem Beruf verhindern sowie «Rückkehrer» zu einer Wiederaufnahme ihrer Arbeit animieren, wie es im Communiqué der Regierung heisst.

Alle Massnahmen sind Teil des Aktionsplans «Pro San 2021-2024». Dieser werde zwischen 4,9 und 6,6 Millionen Franken jährlich kosten. Einen Teil davon werde möglicherweise der Bund tragen, heisst es abschliessend.

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