×

Das 140'000-Franken-Haus hat sich auch für Graubünden gelohnt

Mit dem «House of Switzerland» war die Schweiz dieses Jahr zum ersten Mal offiziell am WEF präsent. Rund 140'000 Franken kostete diese Präsenz. Eine Investition, die sich laut dem Bündner Regierungsrat Marcus Caduff durchaus auch für Graubünden gelohnt hat.

Südostschweiz
Samstag, 25. Mai 2019, 04:30 Uhr «House of Switzerland» am WEF
So sah das «House of Switzerland» in Davos von Innen aus.
ARCHIVBILD KEYSTONE

Vom 22. bis 25. Januar fand das 49. Weltwirtschaftsforum WEF in Davos statt. Der Bund war während dieser Zeit in der VIP-Lounge des Hockey Club Davos zu finden. «Die offizielle Schweiz sichtbarer machen: das war ein Ziel des ‘House of Switzerland’», schreibt das Onlineportal «20min.ch». und zeigt erstmals auf, wie viel sich der Bund diese Präsenz hat kosten lassen. Insgesamt rund 140'000 Franken. Eine Investition, die sich für den Bund gelohnt habe, da dieser eine positive Bilanz ziehe.

Auch die fünf Mitglieder der Bündner Regierung haben sich während des WEF im «House of Switzerland» aufgehalten. Darunter Regierungsrat Marcus Caduff, der den WEF-Ausschuss präsidierte. «Ich konnte sehr viele neue Menschen kennenlernen. Sei es aus der Bundespolitik – es waren drei Bundesräte anwesend - aus der Bundesverwaltung, aber auch aus der Wirtschaft und Wissenschaft», sagt er auf Anfrage. Der Besuch des «House of Switzerland» habe ihm damit die Möglichkeit geboten, innert kürzester Zeit wichtige Kontakte zu knüpfen.

50'000 Franken Miete

Laut «20min.ch» hat alleine die Miete der Räume im Eisstadion pro Woche 50'000 Franken gekostet. Für das Servicepersonal mussten 40'000 Franken und für das Catering 30'000 Franken ausgegeben werden. Hinzu seien 8000 Franken für Umbauten, 3500 für Sicherheitskräfte und 2320 Franken für Blumen und Dekoration gekommen.

«Es ist sehr gut investiertes Geld», sagt Caduff und sieht auch für Bündner Vertreter viel Positives am «House of Switzerland». «Es erspart viel Reisen, indem die wichtigsten Player aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu uns nach Graubünden kommen und wir unsere Anliegen so effizient und effektiv adressieren können.»

Caduff beschreibt das House of Switzerland als «charmante Präsenz der offiziellen Schweiz in sehr angenehmer, heimischer Holzatmosphäre.» Im Haus habe es eine Lounge, eine Bar und Stehtische gegeben, um Gespräche mit den gewünschten Partnern zu führen. «Man muss es sich so vorstellen, dass die Besucher um diese Tische stehen und Gespräche führen, oder auch die gewünschten Gesprächspartner suchen, um Anliegen zu platzieren», so der Regierungsrat. (rac)

Kommentar schreiben

Kommentar senden