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Joner Volleyballer patzen – andere überraschen am Wochenende

Den Joner Volleyballern misslingt der Play-off-Auftakt, die FCRJ-Frauen punkten beim Meister, die Jona-Uznach Flames übertölpeln den Favoriten – dies und mehr lief am Wochenende im Regionalsport.

Linth-Zeitung
16.02.26 - 16:00 Uhr
Linthgebiet
In Rücklage: Die Joner Volleyballer kassieren zum Auftakt der Play-off-Viertelfinals das Break.
In Rücklage: Die Joner Volleyballer kassieren zum Auftakt der Play-off-Viertelfinals das Break.
Pressebild: TSV Jona Volleyball

Eishockey: Lakers Ladies drohen, Play-offs zu verpassen

Das Frauenteam der Rapperswil-Jona Lakers hat am Sonntag in der zweithöchsten Liga eine möglicherweise kapitale Niederlage erlitten. Nach zweimaliger Führung (1:0/2:1) unterlagen sie in der zweitletzten Runde der Qualifikation zu Hause ihrem direkten Verfolger Thun mit 3:4 und fielen dadurch aus den Play-off-Plätzen. Die Berner Oberländerinnen, die ihren dritten Sieg in Serie landeten, sind neu Achte, die Rosenstädterinnen, die vier ihrer letzten fünf Partien verloren, Neunte.

Um das Blatt nochmals wenden zu können, müssen die Lakers in der abschliessenden Qualifikationsrunde mindestens einen Punkt mehr sammeln als Thun. Dies in einem Fernduell: Thun empfängt am kommenden Sonntag um 14.45 Uhr Play-off-Teilnehmer Lyss (4.), Rapperswil-Jona gleichentags um 18.45 Uhr das ebenfalls bereits für die Play-offs qualifizierte Zunzgen-Sissach (7.). (red)

Fussball: Frauen des FC Rapperswil-Jona punkten beim Meister

Für einmal standen die Rapperswil-Jonerinnen in der Women's Super League schon am Freitagabend im Einsatz. Und der spezielle Spieltag bekam ihnen offensichtlich gut. Das Team von Trainer Gerold Bisig zeigte in Bern gegen YB, den amtierenden Schweizer Meister, einen starken, mutigen Auftritt und erkämpfte sich mit einem 1:1 den 13. Punkt im 14. Spiel der laufenden Saison. Damit festigten die FCRJ-Frauen Tabellenrang 7 und liegen weiterhin auf Kurs Richtung erstmalige Play-off-Teilnahme.

Bereits in der 4. Minute setzten die Rosenstädterinnen ein erstes Ausrufezeichen. Paige Bailey-Gayle nutzte mit einem platzierten Distanzschuss von der Strafraumgrenze die erste Gelegenheit der Gäste zur überraschenden Führung. Der frühe Treffer gab Rapperswil-Jona Sicherheit, während der Meister sichtlich Zeit brauchte, um ins Spiel zu finden.

Starker Auftritt: Die FCRJ-Frauen (in der Mitte die Torschützin Paige Bailey-Gayle) ringen Meister YB auswärts ein 1:1 ab.
Archivbild: Shot by Shen

In der Folge übernahmen die Gastgeberinnen aber zunehmend die Initiative und erspielten sich ein klares Chancenplus. Doch die FCRJ-Frauen verteidigten diszipliniert, verschoben kompakt und konnten sich zudem auf Torhüterin Laura Vogt verlassen, die kurz vor der Pause mit einer starken Parade (44.) den Vorsprung bewahrte oder kurz vor Schluss den Siegtreffer der Gastgeberinnen verhinderte, als sie einen Distanzschuss an die Querlatte lenkte (86.).

Trotz der vielen Defensivarbeit blieb Rapperswil-Jona auch offensiv präsent. Bailey-Gayle setzte kurz vor dem Seitenwechsel einen weiteren gefährlichen Abschluss (43.). So gingen die Gäste nicht unverdient mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Bernerinnen erwartungsgemäss das Tempo. Chancen durch Maja Jelcic (47. / 52.) und Lisa Josten (48.) kündigten den Ausgleich an, der in der 53.  Minute durch Malaurie Granges fiel.

Der Treffer war die logische Folge der Berner Druckphase – doch die Rapperswil-Jonerinnen liessen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Trainer Bisig reagierte mit gezielten Wechseln, stabilisierte das Zentrum und setzte auf kompakte Defensivarbeit. Das Team verteidigte weiterhin solidarisch, arbeitete konsequent gegen den Ball und liess sich nicht mehr bezwingen. Am Ende stand ein hochverdientes 1:1, das sich fast wie ein Sieg anfühlte. (pd/red)

Volleyball: TSV Jona gerät gegen Chênois in Rücklage

Die NLA-Play-offs haben für den TSV Jona Volleyball mit einem Dämpfer begonnen. Zu Hause unterlagen sie am Samstag Chênois Genf zum Auftakt der im Modus Best-of-5 ausgetragenen Viertelfinalserie mit 1:3 (25:27, 26:28, 25:16, 23:25).

Die Niederlage kam überraschend. Als Vierte waren die Joner in der Qualifikation so gut gewesen wie noch nie. Zudem hatten sie Chênois zuletzt zweimal in Folge mit 3:0 Sätzen geschlagen. Doch am Samstagabend in der Joner Grünfeldhalle erwiesen sich die Genfer als der zähere Gegner, als die letzten beiden Partien hätten vermuten lassen.

Der TSV Jona startete nervös ins Spiel. In den ersten beiden Sätzen waren es jeweils die Genfer, die den besseren Eindruck machten. Erst mit zunehmendem Satzverlauf holte Jona auf. Zweimal reüssierten aber die Genfer, wenn auch sehr knapp mit 27:25 und 28:26. Der dritte Durchgang war eine klare Angelegenheit zugunsten der Joner. Das Heimteam trat von Beginn weg konsequent auf und sicherte sich deutlich mit 25:16 den Satzgewinn.

Mit gleichem Elan startete der TSV Jona auch in den vierten Satz, konnte aber die Genfer nicht mehr so deutlich distanzieren. Und die Genfer wurden für ihre Hartnäckigkeit belohnt: Vom 18:20 zum 24:22 stellten sie den Satzverlauf auf den Kopf und nutzten ihren zweiten Matchball zum 3:1-Sieg.

Damit steht der TSV Jona beim nächsten Spiel dieser Serie am kommenden Samstag in Genf bereits unter Druck. (bom)

Inlinehockey: Linth I steht im Cup-Final

Im Cup kommt es diese Woche zur Neuauflage des letztjährigen Finals. In einer Best-of-3-Serie trifft die erste Mannschaft des in Kaltbrunn beheimateten IHCSF Linth auf den Titelverteidiger, die erste Mannschaft der Z-Fighters Oberrüti-Sins.

Linth I setzte sich am vergangenen Wochenende in den Viertel- und Halbfinals nacheinander gegen die zweiten Mannschaften des eigenen Klubs (4:3) und der Z-Fighters Oberrüti-Sins (4:2) durch. Der Titelverteidiger Z-Fighters Oberrüti-Sins bezwang zuerst Linth IV (16:0) und dann die U18-Equipe des eigenen Klubs (9:0).

Lanciert wird die Finalserie am kommenden Mittwoch. Spiel 2 steigt am Freitag, eine allfällige dritte Partie am Sonntag. Gespielt wird jeweils ab 20 Uhr in der Raiffeisen-Arena in Kaltbrunn. Linth I und die Z-Fighters I stehen sich zum vierten Mal in Serie im Cup-Final gegenüber. 2023 und 2024 setzte sich Linth durch, 2025 die Z-Fighters. (red)

Unihockey: Jona-Uznach Flames machen Überraschung perfekt

Die Jona-Uznach Flames haben in den Play-offs der 1. Liga, Gruppe 2, auf schnellstem Weg die Halbfinals erreicht. Dies als Aussenseiter. Ihr Gegner Uri hatte die Qualifikation auf Rang 2 beendet und damit fünf Positionen vor ihnen. Auf die K.-o.-Phase hin gelang den Flames nun aber die grosse Steigerung. Nachdem sie am vorletzten Wochenende die Spiele 1 und 2 mit 7:4 und 5:3 gewonnen hatten, entschieden sie am vergangenen Samstag die dritte Partie mit 7:5 für sich. Die Flames setzten sich in der Best-of-5-Serie somit mit 3:0 durch, sprich ohne Niederlage, schaffen also einen sogenannten Sweep.

Wie im ersten Match gelang der Erfolg auch im dritten Spiel auswärts. Die Entscheidung fiel rund zehn Minuten vor Schluss, als die Flames mit vier Treffern innerhalb von 160 Sekunden (!) auf 7:3 davonzogen. Davor waren sie dreimal in Rückstand gelegen. (red)

Haben allen Grund zur Freude: Die Jona-Uznach Flames gewinnen die Viertelfinalserie gegen Uri mit 3:0 Siegen.
Pressebild: Jona-Uznach Flames

Skispringen: Yanick Wasser verpasst zweimal den Finaldurchgang

Der Benkner Yanick Wasser musste am Wochenende einen Rückschlag hinnehmen. Nachdem er davor im Continental Cup viermal in Serie den finalen zweiten Durchgang erreicht hatte, verpasste er nun im deutschen Oberhof zweimal den Sprung in die Top 32. Es resultierten die Ränge 38 und 44 für den 21-Jährigen, wobei Wasser einmal der drittbeste und einmal der viertbeste Schweizer war. Bester Eidgenosse war Kilian Peier mit den Plätzen 24 und 21. (red)

Mountainbike: Tina Züger wird in Spanien in gutem Feld Zwölfte

Die Spitzenmountainbikerinnen und -mountainbiker aus der Region stecken mitten in der Vorbereitung der neuen Saison. Der Weltcup-Auftakt erfolgt Anfang Mai – nicht mehr in Brasilien, sondern diesmal in Südkorea. Bis dahin stehen immer wieder mal Rennen tieferer Kategorien im Programm, die gerne als Formtest verwendet werden. So stand die Riednerin Tina Züger am Samstag im spanischen Chelva im Renneinsatz. Sie beendete den Wettkampf der zweithöchsten Stufe (Hors Catégorie) im 12. Rang und büsste nach 1:20:58 Stunden Fahrzeit rund fünf Minuten auf die Niederländerin Anne Terpstra ein, die knapp vor der Britin Evie Richards gewann. (red)

Radquer: Kevin Kuhn fährt zweimal als Siebter ins Ziel

Radprofi Kevin Kuhn vom Veloclub Eschenbach war am Wochenende gleich zweimal in Belgien im Einsatz. Beim Waaslandcross in Sint-Niklaas verlor der amtierende Schweizer Meister zunächst als Siebtplatzierter lediglich 13 Sekunden auf den einheimischen Sieger Niels Vandeputte. Tags darauf erreichte der 27-Jährige bei der Badkamers Trofee dieselbe Klassierung, diesmal mit knapp zweieinhalb Minuten Rückstand. Schnellster Fahrer war im Brüsseler Schneetreiben mit Michael Vanthourenhout erneut ein Belgier. (zo/red)

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