Niederlage in St. Gallen, Enttäuschung bei Olympia, Cup-Derby im Volleyball
Die FCRJ-Frauen verlieren gegen St. Gallen. Ladina Caviezel verpasst bei den Olympischen Spielen die Finalläufe. Volley Näfels setzt sich im Cup gegen Jona durch. Das und mehr lief im Regionalsport.
Die FCRJ-Frauen verlieren gegen St. Gallen. Ladina Caviezel verpasst bei den Olympischen Spielen die Finalläufe. Volley Näfels setzt sich im Cup gegen Jona durch. Das und mehr lief im Regionalsport.
Eishockey: Lakers Ladies feiern wichtigen Kantersieg
Die SCRJ Lakers Ladies traten am Samstag in Bassersdorf an – mit Erfolg. Sie schlugen Bassersdorf gleich mit 5:1. Dank furiosem Start gingen die Lakers früh in Führung: In der 6. und 7. Minute gelang durch Claudia Peter-Hirsig und Mara Tedaldi ein Doppelschlag zum 2:0. Früh im zweiten Drittel fiel dann die Vorentscheidung durch das 3:0 von Shana Casanova. Bassersdorf gelang zwar noch der Ehrentreffer gegen Ende des zweiten Drittels, doch der Rückstand erwies sich für eine Aufholjagd als zu gross. Im letzten Drittel entschieden die Lakers dann die Partie mit zwei weiteren Toren zum 5:1-Schlussstand. Besonders wichtig: Bassersdorf liegt aktuell auf dem 7. Tabellenrang der Nationalliga B, unmittelbar vor den Lakers Ladies. Durch diesen Sieg konnten sie den Rückstand auf Bassersdorf auf zwei Punkte reduzieren. Der Abstand zum Tabellenschlusslicht Sursee beträgt nun neun Punkte. (eip)
Fussball: FCRJ-Frauen verlieren knapp gegen St. Gallen
Die Frauen des FC Rapperswil-Jona sind am Samstag in die zweite Hälfte der Women's Super League gestartet. In St. Gallen kam es zum Kantonsderby – welches der FC St. Gallen mit 2:1 zu seinen Gunsten entschied.
Dank einer starken Startphase gelang den St. Gallerinnen in der 6. und 9. Minute ein Doppelschlag: Lia Ammann und Lea Eisenring markierten früh den 2:0-Zwischenstand. Beide Tore fielen nach Eckbällen. Die Rosenstädterinnen konnten noch in der ersten Halbzeit zurückschlagen: Sarah Frischknecht staubte in der 30. Minute ab, nachdem Teamkollegin Tamara Šarić nur den Pfosten getroffen hatte.
In der zweiten Halbzeit erlebte die FCRJ-Torhüterin Lea van Weezenbeek ein persönliches Highlight: Nachdem St. Gallens Lia Ammann im Strafraum gefoult worden war, trat Lea Eisenring vom Elfmeterpunkt aus an. Der 21-jährigen Stürmerin gelang es jedoch nicht, van Weezenbeek in die falsche Ecke zu schicken – so hielt van Weezenbeek die Rapperswil-Jonerinnen mit einer starken Parade im Spiel.
Die Glanztat der Torhüterin trug aber keine Früchte. Im weiteren Verlauf der Partie konnten sich die FCRJ-Frauen keine zwingenden Torchancen mehr erspielen, sodass das 1:2-Pausenresultat gleichbedeutend mit dem Schlussstand war.
In der Tabelle liegt der FC St. Gallen unmittelbar vor dem FCRJ auf dem 6. Rang. Durch den Heimsieg der St. Gallerinnen ist der Unterschied zwischen den beiden Teams auf neun Punkte angewachsen. Immerhin: Der Vorsprung der Rosenstädterinnen auf die Abstiegsplätze ist mit acht Punkten nach wie vor stattlich. Am Freitag findet die nächste Partie der FCRJ-Frauen statt, auswärts gegen YB. (eip)
Faustball: Jonerinnen gewinnen Qualifikation dank Doppelsieg
In der letzten NLA-Qualifikationsrunde der Frauen gewann der TSV Jona Faustball doppelt und sicherte sich damit den Qualifikationssieg vor Kreuzlingen und Elgg-Ettenhausen. Der vierte Finalplatz geht an Diepoldsau.
Vor dem letzten Spieltag führte das Trio Elgg-Ettenhausen, Kreuzlingen und Jona die Tabelle punktgleich an. Weil die Jonerinnen als einzige dieser drei Equipen zwei Mal gewinnen konnten, gehen sie in der Endabrechnung als Qualifikationssiegerinnen hervor. Entscheidend dafür war der Sieg in der Direktbegegnung gegen Kreuzlingen. Dieses Spiel ging über die volle Distanz von fünf Sätzen, wobei Jona im Entscheidungssatz bei 9:10 gar noch einen Matchball abwehren musste, ehe es den fünften Satz mit 12:10 gewann. Gegen Kirchberg bekundete Jona im zweiten Spiel dann keine Probleme mehr und siegte locker mit 3:0. (eing)
Inlinehockey: Drei Linth-Teams stehen im Cup-Viertelfinal
Am Samstag wurden in Kaltbrunn die Cup-Achtelfinals im Inlinehockey ausgetragen. Nebst der bereits für die Viertelfinals qualifizierten ersten Mannschaft des ihcSF Linth konnte sich auch die zweite Mannschaft qualifizieren: Sie gewann gegen Oberrüti-Sins III glasklar mit 7:0. Ebenfalls im Viertelfinal anzutreffen wird Linth IV sein. Die Mannschaft gewann gegen Tuggen mit 5:4. Weniger gut lief es Linth III: Das Team verlor gegen March-Höfe mit 3:4 nach Verlängerung.
Folgende Teams sind für die Cup-Viertelfinals qualifiziert:
- Linth I
- Linth II
- Linth IV
- Oberrüti-Sins I
- Oberrüti-Sins II
- Oberrüti-Sins U18
- Oberrüti-Sins Senioren
- March-Höfe
Radquer: Kevin Kuhn erzielt gute Resultate in Belgien
Nachdem Kevin Kuhn am 1. Februar den 11. Rang bei der Weltmeisterschaft im niederländischen Hulst erzielt hatte, standen letzte Woche drei Rennen in Belgien auf dem Programm: am Mittwoch ein Rennen der Exact Cross-Reihe in Maldegem, am Samstag ein Superprestige-Rennen in Middelkerke und am Sonntag ein Rennen der X20-Reihe in Lille.
Kevin Kuhn konnte bei diesen drei Einsätzen eine ordentliche Leistung abrufen – einzig in Middelkerke blieb er mit Rang 21 unter den Erwartungen. In Maldegem resultierte der starke 7. Rang, während Kuhn in Lille den soliden 12. Rang herausfuhr. Nächstes Wochenende stehen für das Mitglied des Veloclubs Eschenbach zwei weitere Rennen in Belgien an: am Samstag geht es für ein weiteres Exact Cross nach Sint-Niklaas, am Sonntag für ein nächstes X20-Rennen nach Brüssel. (red)
Snowboard alpin: Ladina Caviezel verpasst Olympia-Finalläufe
Die in Uznach aufgewachsene Ladina Caviezel erlebt eine verkorkste letzte Saison als Snowboard-Profi. Bereits in der laufenden Weltcup-Saison blieben ihre Resultate klar unter den Erwartungen: Nur gerade einmal erreichte sie die Finalläufe der Top 16, im Dezember in Carezza (ITA). Nun hat die 32-Jährige eine weitere Enttäuschung zu verdauen – beim Olympia-Parallelriesenslalom in Livigno fehlten ihr über zwei Sekunden, um sich für die Finalläufe zu qualifizieren. So muss sich Caviezel bei ihrem letzten Olympia-Auftritt mit dem 23. Rang begnügen.
Schon während der Saison bekundete Caviezel Mühe mit den psychischen Herausforderungen des Profisports: «Ich glaube, das war in dieser Saison bisher ein mentales Problem. Ich war irgendwie blockiert und stand neben mir, sobald ich mich aus dem Start katapultiert hatte», sagte Caviezel im Vorfeld der Olympischen Spiele. Zuletzt in Rogla (SLO) habe sich dies verbessert – dort seien es Fahrfehler statt einer mentalen Blockade gewesen, die zum Verpassen der Finalläufe geführt hätten. So oder so reichte die Leistung in Livigno nicht aus, um die enttäuschende Weltcup-Saison aufzuwerten.
Trotz schwachem Resultat gelang Ladina Caviezel im Vergleich zum letzten Weltcup-Auftritt im slowenischen Rogla eine Verbesserung: Sichtbare Fahrfehler beging sie beim Olympia-Rennen keine. Sie fuhr eine saubere, aber auch zu runde Linie – so fehlte die Dynamik, um ausreichend Tempo aufzubauen und mit den besten Athletinnen mithalten zu können. Beim Vergleich ihrer Fahrt mit jener der Qualifikationssiegerin Ester Ledecka (CZE) fällt auf, dass die Tschechin viel direkter auf die Tore zufuhr. Mit starkem Kanteneinsatz und kurzem Schwung konnte sie so viel mehr Dynamik aufbauen. Das Resultat: Über beide Qualifikationsläufe gesehen verliert Caviezel auf Ledecka fast sieben Sekunden.
Auch den weiteren Schweizer Teilnehmenden im alpinen Snowboard-Wettkampf gelingt der grosse Coup nicht: Julie Zogg und Dario Caviezel qualifizierten sich zwar für die Finalläufe, scheiterten dort aber beide im Achtelfinal. (eip)
Unihockey: Jona-Uznach Flames starten ideal in die Play-offs
Die Jona-Uznach Flames gewannen am ersten Play-off-Wochenende beide Viertelfinal-Partien gegen Uri. Sie zeigten zwei starke Leistungen und konnten die bissigen Urner erfolgreich in Schach halten. Uri belegte nach dem Ende der Qualifikation den 2. Tabellenrang, die Jona-Uznach Flames hingegen schlossen die reguläre Saison als 7. ab. Dementsprechend lag die Favoritenrolle vor Beginn der Serie bei den Urnern. Von dieser Rollenverteilung liessen sich die Flames jedoch zu keiner Zeit beeindrucken: Am Samstag gewannen sie auswärts mit 7:4, einen Tag später in der Turnhalle Haslen in Uznach mit 5:3.
Vor allem im ersten Spiel der Serie starteten die Flames furios. Das erste Drittel gewannen sie dank Toren von Zimmermann, Sturzenegger und Blöchliger verdient mit 0:3. Eine gute taktische Einstellung, defensive Stabilität und mit Überzeugung gespielte Offensivaktionen waren der Schlüssel zu diesem Startdrittel. Ab der Spielhälfte fanden die Urner zwar besser in die Partie, doch die Flames entschieden auch den zweiten Abschnitt mit 2:3 für sich. Wiederum Blöchliger sowie Nauer und Nicola Federli waren für die Tore verantwortlich. Zwar gelang es den Gastgebern im Schlussdrittel, noch einmal auf zwei Tore heranzukommen, doch Nicola Federli erzielte in der 55. Minute den letzten Treffer zum 4:7-Endstand.
Das Heimspiel am Sonntag begann für die Flames erneut nach Mass. Broder traf bereits in der 2. Minute zur 1:0-Führung. In der 26. Minute mussten die Flames dann die erste Strafe der Partie hinnehmen. Uri nutzte die Überzahl prompt zum Ausgleich – doch es dauerte keine 15 Sekunden, ehe Captain Nicola Federli die Führung wiederherstellte. Kurz darauf, bei einer angezeigten Strafe gegen Uri, ersetzten die Flames den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und Köpfli traf prompt zum 3:1. Kurz vor der zweiten Pause gelang Schnyder sein erster Treffer im Dress der Flames. Trotz des Zwischenstands von 4:1 nach 40 Minuten blieb die Partie spannend. Als im Schlussdrittel gleichzeitig zwei Spieler der Flames und ein Urner auf der Strafbank sassen, wurde es zudem hektisch. Uri nutzte den Platz auf dem Feld und verkürzte auf 4:3. Doch die Flames behielten die Nerven: In Überzahl traf erneut Broder zum erlösenden 5:3-Schlussresultat.
Nun gilt es in der kommenden Trainingswoche an den Details zu arbeiten und speziell das Boxplay zu optimieren. Für den Einzug in den Halbfinal fehlt den Flames noch ein einziger Sieg. Die erste Chance dazu bietet sich am nächsten Samstag beim Auswärtsspiel in Altdorf. (eing)
Floorball Uri – Jona-Uznach Flames 4:7 (0:3, 2:3, 2:1)
energieUri Arena, Amsteg. SR Grimm/Vetsch.
Tore: 2. C. Zimmermann (J. Broder) 0:1. 9. T. Sturzenegger (C. Aebersold) 0:2. 16. B. Blöchliger (P. Köpfli) 0:3. 23. B. Blöchliger (C. Zimmermann) 0:4. 24. V. Panuska (B. Bissig) 1:4. 32. F. Nauer (Y. Thalmann) 1:5. 34. N. Federli 1:6. 35. D. Müller (V. Panuska) 2:6. 45. V. Panuska (M. Gisler) 3:6. 53. T. Salo (Manuel Arnold) 4:6. 55. N. Federli 4:7.
Strafen: keine Strafen.
Jona-Uznach Flames – Floorball Uri 5:3 (1:0, 3:1, 1:2)
Turnhalle Haslen, Uznach. 188 Zuschauer. SR Gmünder/Wieser.
Tore: 2. J. Broder (P. Köpfli) 1:0. 27. N. Schillig (V. Panuska) 1:1. 27. N. Federli (C. Aebersold) 2:1. 29. P. Köpfli 3:1. 39. R. Schnyder (J. Broder) 4:1. 46. V. Panuska (N. Schillig) 4:2. 47. V. Panuska (N. Schillig) 4:3. 54. J. Broder (C. Zimmermann) 5:3.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Jona-Uznach Flames. 3-mal 2 Minuten gegen Floorball Uri.
Volleyball: Jona scheitert im Cup-Halbfinale an starkem Näfels
Die Volleyballer des TSV Jona mussten sich im Halbfinale des Schweizer Cups gegen Näfels geschlagen geben – die Näfelser gewannen die Partie gleich mit 3:0. Nach dem Abpfiff hätten die Stimmungslagen auf beiden Seiten des Netzes nicht unterschiedlicher sein können: grosser Jubel auf der einen, lange Gesichter auf der anderen Seite. Dass sich am Ende Näfels den Platz im Final sicherte, entsprach dem Spielverlauf.
Die Glarner setzten ein erstes Zeichen gleich zu Spielbeginn. Mit starken Services brachten sie die Joner in der tiefen Halle arg in Bedrängnis. Der so entstandene Rückstand (8:1) erwies sich als zu grosse Hypothek. Näfels sicherte sich den ersten Satz mit 25:17. Auch der zweite Satz war eine klare Angelegenheit zugunsten der Näfelser. Erst gegen Satzende startete Jona eine Aufholjagd, war aber beim 25:23 doch relativ weit von einem Satzerfolg entfernt.
Waren aus Joner Sicht in den ersten beiden Sätzen zu viele Eigenfehler ein Problem, so war es im dritten Durchgang die mangelnde Effizienz im Angriff. Jona konnte zwar den Satz lange offenhalten, gab aber vom 20:20 zum 20:24 alle Möglichkeiten auf einen Satzgewinn aus der Hand. Die erfahrenen Näfelser Profis liessen sich dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen – sie beendeten das Spiel mit einem verdienten 25:21-Satzsieg und liessen sich in der stimmungsvollen Halle vom eigenen Anhang feiern.
Während die Glarner im Cupfinal gegen Volley Amriswil um den Titel spielen dürfen, gilt bei Jona nun die volle Konzentration auf die Play-off-Spiele gegen Chênois Genf. (eing)
Volley Näfels – TSV Jona Volleyball 3:0 (25:17 25:23, 25:21)
Lintharena, 360 Zuschauer – SR: Grellier/Auricht. Spieldauer: 73 Minuten.
Jona: Weiss (Libero); Lietzke, Garett, Süess, Birchler, Lauener, Ulrich.
Clement, Caviezel, Schwotzer, Frischmuth, Fuchs, Endl, Schmid.
Näfels: Peter (Libero); Vazquez, Hesselholt, Cabanas, Broch, Figueiredo, Nikolov.
Deecke, Schwitter, Schmid, Bogdanovski, Bartholet.
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