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Eine Dernière zum Vergessen und ein souveräner Cup-Auftritt – das war das Sportwochenende

Die Uzner Alpin-Snowboarderin Ladina Caviezel enttäuscht bei ihrem letzten Heimweltcup. Für die Joner NLA-Volleyballer scheint im Cup der Weg in den Halbfinal frei. Dies und mehr liest du im Update.

Silvano
Umberg
12.01.26 - 18:00 Uhr
Linthgebiet
Fährt ihrer Form hinterher: Die Uznerin Ladina Caviezel verpasst im sechsten Weltcup der Saison zum fünften Mal die Finalläufe der Top 16.
Fährt ihrer Form hinterher: Die Uznerin Ladina Caviezel verpasst im sechsten Weltcup der Saison zum fünften Mal die Finalläufe der Top 16.
Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone

Snowboard alpin: Diesmal bringt Scuol Ladina Caviezel kein Glück

Das Schweizer Team nahm sich am Samstag viel vor für den zweiten Heimweltcup nach jenem in Davos kurz vor Weihnachten. Am Ende setzte es beim Parallel-Riesenslalom in Scuol aber eine grosse Enttäuschung ab. Einzig Dario Caviezel schaffte es in den Viertelfinal. Dort scheiterte der Ehemann der Uznerin Ladina Caviezel aber am späteren Sieger Roland Fischnaller aus Italien und belegte in der Endabrechnung den 5. Platz. Zuvor hatte sich Caviezel im Achtelfinal gegen seinen Teamkollegen Gian Casanova durchgesetzt. Im Final gewann Fischnaller das Duell gegen Landsmann Mirko Felicetti.

Einen Tag zum Vergessen erlebte Ladina Caviezel – einmal mehr in der laufenden Saison. Die 32-Jährige aus Uznach, die ihre Karriere Ende Saison beendet und somit ihren letzten Heimweltcup überhaupt bestritt, verpasste im sechsten Rennen dieses Winters zum fünften Mal die Finalläufe der Top 16 und belegte am Schluss Rang 21. Erstmals überhaupt brachte damit das Unterengadin kein Glück. In den acht Jahren davor hatte sie stets mindestens den Achtelfinal erreicht, 2018 und 2022 war sie sogar als Dritte aufs Podest gefahren.

Mit Julie Zogg (10.) und Flurina Bätschi (13.) erreichten diesmal in Scuol zwei Schweizerinnen die K.o.-Läufe, verpassten jedoch die Viertelfinals. Der Sieg ging an die Deutsche Ramona Hofmeister. Die vierfache Gesamtweltcup-Siegerin gab ihr Comeback nach einer bei einem Trainingssturz in Zermatt Ende September erlittenen Sprunggelenkfraktur. Im Final setzte sich Hofmeister gegen die Italienerin Elisa Caffont durch. (rvo/su)

Volleyball: Jona im Cup souverän weiter – und im Viertelfinal Favorit

Als NLA-Team im Cup gegen einen unterklassigen Gegner anzutreten, birgt immer die Gefahr einer Blamage. Doch der TSV Jona meisterte am Sonntagnachmittag die Aufgabe in Aarau beim Tabellenzehnten der NLB souverän und zog in den Viertelfinal ein. Das Team des BTV Aarau um den ehemaligen Nationalspieler und Ex-Joner Yves Roth verkaufte sich zwar so teuer wie möglich, der Klassenunterschied war dennoch klar auszumachen.

In keinem der drei gespielten Sätze kamen Zweifel am Sieg der oberklassigen Joner auf. Im ersten Satz agierte Jona immer in Führung liegend souverän und sicherte sich den Durchgang mit 25:21. Noch deutlicher war die Sache im zweiten Satz, als Jona-Trainer Antonio Bonelli mit vier Spielerwechseln allen Akteuren Einsatzzeit gewährte und dennoch ein deutliches 25:18 resultierte. Im dritten Durchgang war es dann der Trainer des BTV Aarau, der all seinen Spielern Spielzeit gegen das NLA-Team gönnte und seinerseits vier Auswechslungen tätigte. Mit 25:20 sicherte sich der TSV Jona aber den standesgemässen 3:0-Sieg.

Am Montagmittag wurde die nächste Runde ausgelost. Der TSV Jona, aktuell Tabellenfünfter in der höchsten Liga, trifft im Cup-Viertelfinal am 25. Januar auf das NLA-Schlusslicht Colombier, ist also Favorit und hat zudem den Heimvorteil auf seiner Seite. Von den acht Viertelfinalisten sind nur zwei nicht aus der höchsten Liga: der NLB-Tabellenzweite VBC Aeschi, der im Achtelfinal den NLA-Vorletzten STV St. Gallen mit 3:1 Sätzen eliminierte, sowie der Erstligist VBC Kanti Baden, der sich gegen das NLB-Team von City Volley Basel mit 3:2 durchsetzte. (bom/red)

Leichtathletik: Starke Auftritte von Studler und Flückiger in Dietikon

Der traditionelle Neujahrslauf in Dietikon eröffnete am Samstag die neue Saison des beliebten Zürilauf-Cups. Wegen des rutschigen Terrains aufgrund des anhaltenden Schneefalls wurde die Strecke angepasst und von 13,3 auf 10,5 Kilometer verkürzt. Den Tagessieg holte sich bei den Frauen Janice Studler aus Jona in einer Zeit von 37:49 Minuten. Die Cupsiegerin der vergangenen drei Jahre lief heuer das erste Mal am Dietiker Neujahrslauf in der Hauptkategorie mit und lief über eine Minute vor der zweitplatzierten Samira Schnüriger aus Einsiedeln ins Ziel.

Bei den Männern setzte sich der Ukrainer Vitaliy Shafar in 32:18 Minuten durch. Zweiter wurde mit 31 Sekunden Rückstand der Rapperswil-Joner Armin Flückiger. (pd)

Optimaler Start ins 2026: Janice Studler aus Rapperswil-Jona läuft beim Dietiker Neujahrslauf souverän zum Sieg.
Pressebild: WeArePepper

Unihockey: Die Flames sichern sich das Play-off-Ticket

Die Jona-Uznach Flames sind am Wochenende mit einer Doppelrunde ins neue Jahr gestartet. Erfolgreich: Sie holten fünf von sechs möglichen Punkten und sicherten sich damit vorzeitig die Play-off-Qualifikation. Aktuell liegen sie in der Gruppe 2 der 1. Liga auf Tabellenrang 6.

Am Samstag trafen die Flames auswärts auf Laupen. Sturzenegger schoss die Gäste früh in Front. In der Folge baute Broder die Führung mit zwei Treffern auf 3:0 aus. Die Flames waren in dieser Phase klar spielbestimmend, verpassten es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Laupen blieb durch Konter gefährlich und kämpfte sich zurück ins Spiel. Im Schlussdrittel kippte die Partie sogar kurzzeitig, plötzlich lagen die Gastgeber mit 5:3 voraus. Dann übernahm Aebersold Verantwortung und rettete die Flames mit zwei Treffern in die Verlängerung, wo Köpfli ihnen schliesslich den Zusatzpunkt sicherte.

Am Sonntag empfingen die Flames die Glattal Falcons in der Turnhalle Rain. Das Heimteam kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Baumgartner und Sturzenegger sorgten für eine 2:0-Führung. Dann konnten die Gäste verkürzen, doch Bestplayer Baumgartner stellte mit seinem zweiten Treffer den Zweitore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel liessen die Flames nichts mehr anbrennen. Zwar kam Glattal nochmals näher, doch die Platzherren blieben ruhig und spielten die Partie abgeklärt zu Ende. Nauer setzte mit dem 4:2 den Schlusspunkt. (eing)

Tischtennis: Rapperswil-Jona spielt zweimal unentschieden

Die Rapperswil-Joner bekamen es am Wochenende in der höchsten Liga mit ihren Tabellennachbarn zu tun, beide Male auswärts. Am Samstag ging es gegen das vor ihnen auf Rang 5 liegende Rio-Star Muttenz, am Sonntag gegen das Schlusslicht Neuhausen. Beide Partien endeten 5:5, wodurch in der Tabelle alles beim Alten blieb. Das war aus Sicht der Rosenstädter vor allem darum ärgerlich, da sie in beiden Begegnungen nach dem Doppel mit 4:3 führten. Speziell: Am Samstag lieferte ausgerechnet ihr ehemaliger Teamkollege Numa Ulrich dem Gegner den entscheidenden Punkt zum Remis, indem er Denis Bernhard in fünf Sätzen niederrang. (su)

Skispringen: Der Benkner Yanick Wasser tut sich in Japan schwer

Während die Topathleten am Wochenende beim Weltcup in Zakopane (POL) im Einsatz standen, trat der Benkner Yanick Wasser im fernen Japan im Continentalcup an. Dabei kam der 21-Jährige allerdings nicht über die Ränge 33 und 37 hinaus, verpasste also bei beiden Wettkämpfen den finalen Durchgang.

Enttäuscht: Der Benkner Skispringer Yanick Wasser verpasst in Japan zweimal den Finaldurchgang.
Archivbild: Keystone

Auch Yanicks zwei Jahre jüngere Schwester Celina Wasser hat den ersten Wettkampf im neuen Jahr hinter sich. Sie trat am Freitag im Rahmen des Alpen Cups in Chaux-Neuve (FRA) an und belegte – wie vor Jahresfrist an gleicher Stelle – Rang 27. (su)

Eishockey: Die Lakers Ladies starten mit einer Niederlage ins 2026

In ihrem ersten Spiel im neuen Jahr bekamen es die Rapperswil-Jona Lakers Ladies am vergangenen Samstag auswärts mit Lyss zu tun. Trotz zweimaliger Führung (2:1 und 3:2) nahm die Partie kein gutes Ende für die Rosenstädterinnen. Per Shorthander kassierten sie kurz nach Beginn des dritten Drittels das 3:3 – und keine zwei Minuten später in Unterzahl auch noch das 4:3. Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluss. Für die Lakers trafen Shana Casanova (26./1:1, 28./2:1 in Überzahl) und Macy Däscher (34./3:2).

In der Tabelle der zweithöchsten Liga (SWHL B) wurden die Rapperswil-Jonerinnen von den zugleich siegreichen Teams Bassersdorf (neu 5.) und Zunzgen-Sissach (6.) vom 5. auf den 7. Rang zurückgeworfen. (su)

Inlinehockey: Linth ringt den Tabellenführer nieder

In der Finalrunde des Winter-Cups kam es am Samstagabend in Kaltbrunn zum grossen Gipfeltreffen zwischen dem Leader Z-Fighters Oberrüti-Sins und dessen erstem Verfolger Linth. Und die Affiche hielt, was sie versprach: Es wurde ein spannendes Spiel, bei dem die Entscheidung erst im Penaltyschiessen fiel. Und zwar zugunsten der Gastgeber, die sich letztlich mit 5:4 durchsetzten und in der Tabelle so bis auf einen Zähler an den Spitzenreiter heranrückten. Zunächst hatte allerdings wenig auf diesen Erfolg hingedeutet. Nach 20 Minuten führte der Leader mit 3:0. Linth bewies jedoch Moral. Nach 38 Minuten war das Skore ausgeglichen, und auch auf den neuerlichen Rückstand hatten die Platzherren eine Antwort. Wenn auch in extremis: Das 4:4, das die Partie verlängerte, fiel in der allerletzten Sekunde der regulären Spielzeit – durch Sandro Rickenbacher, der insgesamt dreimal traf. (su)

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