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Streckenunterbruch auf der RhB-Berninalinie: Nach Einschätzung muss Fels geräumt werden

Seit Dienstagnachmittag ist der Bahnverkehr zwischen Poschiavo und Tirano unterbrochen. Grund dafür ist ein möglicher Steinschlag. Es verkehren Bahnersatzbusse mit beschränkter Platzzahl.

Nicole
Nett
18.06.25 - 06:25 Uhr
Graubünden
Ein Symbolbild von der Stelle: Sie befindet sich bei der Baustelle der Steinschlagverbauung Campascio. Von Chur bis Poschiavo kann die RhB noch fahren, doch die Weiterreise bis nach Tirano ist nur beschränkt möglich.
Symbolbild: RhB

Wegen Steinschlaggefahr bei Campascio auf dem Streckenabschnitt zwischen Campocologno und Brusio ist die Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) aus Sicherheitsgründen seit Dienstagnachmittag gesperrt. Bis jetzt ist es zu keinem Steinschlag auf den Schienen gekommen und dennoch kann dieses Szenario aktuell nicht ausgeschlossen werden. Denn: «Es kamen einzelne Steine, die das Trassee nicht erreicht haben», erklärt RhB-Mediensprecherin Yvonne Dünser auf Anfrage.

«Es kamen einzelne Steine, die aber das Trassee nicht erreicht haben.»

Yvonne Dünser, RhB-Mediensprecherin

Zwischen Poschiavo und Tirano verkehren deshalb nun Bahnersatzbusse mit beschränktem Platzangebot, wie die Verantwortlichen der RhB in einer Mitteilung schreiben. Reisende werden gebeten, mehr Reisezeit einzuplanen und ihre Reisepläne allenfalls anzupassen. Die Bernina-Express-Reisenden werden gemäss RhB separat informiert und für die Kunden der Bündner Güterbahn werden individuelle Lösungen gesucht.

Geologen schätzen ein: Fels muss geräumt werden

«Nach Beurteilung von Geologen ist oberhalb der Bahnlinie eine Felsräumung erforderlich», sagt Dünser. Diese Arbeiten finden ab Mittwoch statt und dauern voraussichtlich bis diesen Freitag.

Betriebslage der RhB

Weitere Informationen über die aktuelle Betriebslage der RhB können hier nachgeschlagen werden.

Nicole Nett ist Redaktorin und Chefin vom Dienst für das Newsportal «suedostschweiz.ch». Die gelernte Kauffrau hat Multimedia Production studiert und lebt in der Bündner Herrschaft. Sie arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz.

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