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Public Viewing im eigenen Garten

Public Viewing im eigenen Garten

Ihr habt Lust auf Fussball, aber keine Lust auf Public Viewing in vollen Beizen? Kein Problem. Mit unseren Tipps holt ihr die Fussball-Europameisterschaft zu Euch nach Hause.

Kristina
Schmid
vor 1 Monat in
Aus dem Leben
Auch in den eigenen vier Wänden können Fussballfans ihre Mannschaft anfeuern. Wie diese Gruppe von Freunden.
Bild Zoran Zeremski

Am Freitag wird angepfiffen. Dann beginnt nicht nur die Fussball-Europameisterschaft 2021, sondern auch die Public-Viewing-Saison unter freiem Himmel. Und die macht nicht nur in der Bar oder im Restaurant Spass. Eine EM-Party mit guter Stimmung könnt ihr auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon feiern. Was neben guten Freunden nicht fehlen darf? Wir haben die wichtigsten Tipps für euch, damit der EM-Nachmittag oder -Abend ein Erfolg wird – und ihr als Gastgeber vorbereitet seid.

Wie verfolgt Ihr die Fussball-EM?

Alleine Zuhause
45%
Zuhause mit Freunden
19%
In einer Bar oder einem Restaurant
8%
Ich weiss es nicht
8%
Es läuft die Fussball-EM?
21%
80 Total votes

Die Technik 

Flatscreen-TV: Als Herzstück des Fussballabends auf der heimischen Couch sollte man auf den Fernseher besonders grossen Wert legen. Denn niemand will die Augen zusammenkneifen müssen, weil der Ball fast nicht zu erkennen ist. Wer es gross haben möchte, kann sich auch gleich einen Beamer mit Leinwand zulegen – oder ausleihen. 

Das Essen

Grill: Fussball und Gegrilltes gehören für viele einfach zusammen. Deswegen ist gut beraten, wer vor oder nach dem Spiel für die Freunde grilliert. Wer es lieber etwas einfacher möchte, kann auch sagen, dass jeder Gast selber etwas mitbringt. Oder man bestellt Pizzas – das geht immer.

Das Trinken

Bier: Nein, ohne Bier geht bei den meisten Fussballfans nichts. Und für jene, die nicht so auf ein «kühles Blondes» stehen: Wie wäre es mit dem Schweizer Cocktail Alpenglück? Das Rezept findet Ihr am Ende des Beitrags.

Der Look

Spielertrikots: Wie soll denn richtige Stimmung aufkommen, wenn man in Jeans und Hemd auf der Couch sitzt? Zur Fussball-EM ist das passende Outfit ein Muss. Um sich mit seiner Mannschaft verbunden zu fühlen, zieht man am Spieltag am besten das Trikot seines Lieblingsspielers an.

Die Deko

Fahnen: Wimpelketten, Fahnen, Servietten, Tattoos und Make-up. Für die richtige Atmosphäre fehlt nur noch die passende Deko – in der Wohnung und im Gesicht.

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Das Spiel

Damit der Spass auch in der Halbzeitpause nicht abbricht, sorgen eine Torwand oder ein Tischkicker für Zeitvertreib. Auch ein Tippspiel kann die Stimmung weiter anheizen.

Das gewisse Etwas

Richtig platziert: Machen wir uns nichts vor, manche Menschen kommen zur Party und schauen sich das Spiel dann doch nicht so richtig an. Deshalb macht es Sinn, eine Sitzgruppe abseits der Übertragung einzurichten, auf der man auch etwas «schwatzen» kann – ohne die anderen beim Fussballschauen zu stören. Am besten stellt man das Essen und Trinken zwischen diese beide Sitzgruppen. Und vor allem so, dass niemand während des Spiels durchs Bild laufen muss, um kurz auf die Toilette verschwinden zu können.

Alpenglück

Erhitzt zunächst eine Schweizer Vollmilchschokolade (etwa eine halbe Tafel) in einem Topf, bis sie flüssig ist. Gebt je 4 cl gekühlte Buttermilch in zwei Cocktailgläser und giesst die geschmolzene Schokolade dazu. Nun könnt ihr die Buttermilch mit der Schokolade ein wenig verrühren, damit optisch ein Marmoreffekt im Glas entsteht. Giesst anschliessend in jedes Cocktailglas je 4 cl Eierlikör hinzu, den ihr ebenfalls nur leicht einrührt. Füllt die Gläser mit Sprühsahne auf. Eine kleine Prise Kakao auf die Sahne – fertig ist das Alpenglück.

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SO-Kristina Schmid schreibt: Am Freitag wird angepfiffen.
Ich schreibe: Am Donnerstag pfeife ich Sie an.
1) Sie animieren hier zu drei Feindbildern von mir: Wohnenlärm outdoor; Grillieren; Alkohol.
2) Dass Sie die Grölerei-Johlerei-Brüllerei, die ich bei aufgedreht-angeheiterten Fans schon erlebte auf Balkonen und in Gärten (wobei es sogar in Wohnungen bei gesetzlich korrekt geschlossenen Fenstern und Balkontüren bereits zu laut sein kann) öffentlich und aus einem Monopolmedienunternehmen heraus promoten und tröten, finde ich beelendend. Kann man von "Qualitätsjournalisten" denn nicht Recherche bzw. Empathie bzw. Nachlesen in Gesetzen wie dem Polizeigesetz Chur voraussetzen? Ab 20 Uhr ist das Lärmbelästigung, ab 22 Uhr (in Chur ab 23 Uhr) Ruhestörung. Zitat aus Broschüre Kanton Genf: "Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung ist Ruhestörung tagsüber ebenso wenig erlaubt wie in der Nacht, da Bürger und Bürgerinnen dazu verpflichtet sind, jeden unnötigen Lärm zu vermeiden, und dies ungeachtet der Tageszeit. Dieser Grundsatz ist jedoch während der Nacht noch strenger einzuhalten, um eine Ruhestörung der Nachbarn zu vermeiden."
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-28/party-auf-der-te…
https://oktoberfest-chur.webnode.com/
Haben wir denn nicht nur in unseren Ballungszentren gopferdammi nicht eh schon zu viel zerrüttenden Lärm (die NZZ nennt es "Akustische Gewalt")?
Es ist immer dasselbe: Die einen wissen nicht wohin mit ihrem Zuviel an Energie; die anderen klammern sich an ihr plusminus verglimmendes Leben und beten um Stille, Ruhe, Frieden, merke: "Schlaf ist die beste Erholung" und "Stress, insbesondere durch Lärm, ist neben Luftverschmutzung die Hauptgesundheitsgefahr gemäss WHO. Bereits 1967 titelte DIE ZEIT "Folter unserer Zeit – Lärm" (Dr. Theo Löbsack). Ich erlebe Ausweglosigkeit – statt Verwirklichung meiner einfachen und wirksamen Edental-Lösung.
Folgenden typischen Erfahrungsbericht (betreffend "Leben" in unserer hochgelobten humanen Demokratie) fand ich in Youtube:
Faye Luna
Theorie und Praxis... In der Theorie hätte ich schon vor mehr als einem Jahr beinahe meine Peiniger loswerden können, da meine Nachbarn Ende 2018 ihre 2. Abmahnung erhalten haben. Mich auf dem Endspurt denkend habe ich also weiter Lärmprotokolle geführt, Tonaufnahmen gemacht, Screenshots von meinem Dezibelmesser gemacht und abgeschickt und mich gewundert, warum sich einfach nichts ändert. Ich habe dann im November 2019 gefragt, was denn bereits in der Sache getan wurde und der Vermieter schrieb zurück, dass er bereits mit den Nachbarn gesprochen hätte, er aber noch einmal das Gespräch suchen würde, er aber rechtlich nichts weiter unternimmt, da sich ja sonst keiner im haus beschwert. Was ihn nicht interessiert: Rund um diese Nachbarn hält es kein anderer länger als 1 Jahr aus. Die Leute ziehen hier ein und aus, leider auch der Einzige mit dem ich mich einigermaßen anfreunden konnte (Ich bin leider recht scheu). Selbst wenn ich androhe erneut meinen Anwalt aufzusuchen passiert einfach nichts! Selbstverständlich habe ich es mehrmals im Guten versucht und das direkte Gespräch gesucht, woraufhin die Situation für einen geschlagenen halben Tag besser wurde, bevor offenkundig "das Alzheimer" eingesetzt hat. Ausziehen kann ich nicht so einfach. Es gibt in der Umgebung kaum Wohnungen die frei und akzeptabel wären und selbst dann scheitert die Wohnungssuche an der langen Kündigungsfrist, die fast 4 Monate betragen. Vermieter wollen ihre freie Wohnungen aber zum nächstbesten Zeitpunkt, also am besten morgen, vermietet wissen. Alles was ich jetzt noch tun kann ist den Anwalt erneut aufsuchen, also quasi einen Krieg anzetteln und zu versuchen die Kündigungsfrist auszuhebeln, sonst komme ich nie zur Ruhe. Wenn das überhaupt möglich ist, denn ich lese immer nur von Mietminderung und das bringt mir inzwischen gar nichts mehr, weil ich einfach nur noch weg will. Inzwischen kann ich vor 3 Uhr fast gar nicht mehr schlafen, weil die Bande über mir einfach bis EXAKT 22 Uhr Musik hört, rumtrampelt, und selbst danach noch Actionfilme mit Surroundsound guckt. Oh und am Wochenende ist vor 1-2 Uhr gar keine Ruhe. Es gibt sogar Tage, an denen scheinen die überhaupt gar nicht zu schlafen... Das sind dann die Tage wo sie offenbar auswärts feiern, dann gegen 12 nach hause kommen und danach noch mit ihren Kindern toben. Die ganze Nacht. Die Polizei ist mir auch keine Hilfe, denn die meinen, tagsüber könne man wenig machen, also schicken die keinen vorbei. Selbst wenn ich sie dann am Wochenende rufe, dauert es schon mal eine halbe Stunde bis sie kommt und dann warten die Nachbarn einfach eine Viertelstunde, stampfen dann ein paar mal kräftig auf und dann geht die Musik noch einmal für 15 Minuten an. Warum 15 Minuten? Weil die Polizei nach 15 noch einmal routinemäßig durch die Straße fährt und schaut, ob alles ok ist. Und danach wird der Staubsauger angeworfen und es liegen offenbar sehr viele Krümel herum... Und dann ist es mittlerweile wieder 2 Uhr.
Inzwischen bin ich ein einziges Nervenbündel und arbeitsunfähig, weil ich absolut keinen Stress mehr vertrage (was schon beim morgendlichen Weg ins Bad anfängt) und es vor halb 11 nicht schaffe aufzustehen, selbst wenn ich um 9 wach werde, weil ich mit Bauchkrämpfen, Kopfschmerzen, Herzrasen im Bett liege, denn entweder läuft gerade Musik oder ich weiß, dass sie gleich wieder angeht. Alleine heute waren es wieder 3 1/2 Stunden am Stück. Und es ist gerade erst 13 Uhr...