Vor einem Jahr gewannen die Jona-Uznach Flames erstmals in der Vereinsgeschichte einen Schweizer Cup-Final. Verantwortlich für diesen Erfolg zeichneten die 1.-Liga-Damen. Sie bezwangen im Kleinfeld-Final den damaligen Schweizer Meister Flamatt-Sense dank eines Blitzstarts - nach 25 Minuten stand es 6:0 - mit 8:5 Toren.
Morgen Samstag können die Damen der Flames den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Als Titelverteidiger treffen sie im Cup-Final in der Berner Wankdorf-Halle ab 9.30 Uhr auf den UHC Tafers-Schmitten, eine für die St. Gallerinnen gänzlich unbekannte Mannschaft. «Wir kennen den Gegner überhaupt nicht», sagt Susanne Häbig, die im vergangenen Jahr das Team als Captain zum ersten Cup-Sieg führte. Aus der Ruhe bringt dieser Umstand die Flames nicht. «Wir lassen uns nicht nervös machen», erklärt Häbig. Mit vielen Routiniers gespickt
Jona-Uznachs erste Damenmannschaft besteht zu einem grossen Teil aus routinierten Spielerinnen. Viele waren in der Vergangenheit in höheren Ligen tätig und bringen entsprechende Erfahrungen mit. Trainiert wird einmal wöchentlich, und die Faktoren Spass und Freude stehen im Vordergrund. So wird auch die Mission Titelverteidigung nicht mit übermässigem Ehrgeiz angegangen. «Primär sind wir froh, dass wir nochmals einen Cup-Final miterleben dürfen. Im Vorjahr war es ein Riesenerlebnis», erklärt Häbig, um dann doch noch anzufügen, «aber natürlich möchten wir wieder gewinnen.»
2009 musste das Spiel um eine Viertelstunde verschoben werden, weil Jona-Uznach in einem unfallbedingten Stau stecken blieb. Morgen werden sie trotzdem nicht früher abfahren. Vielleicht ein gutes Omen. (müm) |